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      <title>jeenaparadies.net</title>
      <link>http://jeenaparadies.net/artikel/</link>
      <description>Artikel über verschiedene gesellschaftliche Themen von mir aufgegriffen, verarbeitet und kommentiert.</description>
      <language>de-de</language>
      <lastBuildDate>Fri, 22 Feb 2008 17:44:59 +0100</lastBuildDate>
      <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
      <generator>Jlog v0.21 http://jeenaparadies.net/webdesign/jlog/</generator>
      <managingEditor>spam@jeenaparadies.net</managingEditor>
      <copyright>&amp;copy;2008 by Jeena Paradies</copyright>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/gefahren-im-internet</guid>
        <title>Gefahren im Internet eine kleine Zusammenfassung</title>
        <description>
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Sicher hörtest du schon des öfteren von verschiedenen Gefahren im Internet. Im folgenden Text gehen wir auf auf diese im einzelnen ein. Er soll als Startplattform für unerfahrene User dienen. Ich habe auch weiterführende Artikel vorbereitet, die ich nach und nach veröffentlichen werde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Begriffserklärungen empfehle ich die &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Search&quot;&gt;Suche der Wikipedia&lt;/a&gt;; dort einfach den zu erklärenden Begriff eingeben und absenden.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Viren und Würmer&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Im Internet kursieren viele verschiedene Viren und Würmer. Diese sind schädliche Programme, die sich darauf spezialisiert haben, fremden Computern Schaden zuzufügen. Sie löschen oder verändern Dateien auf befallenen Rechnern oder manipulieren diese so, dass diese zum Arbeiten nicht mehr genutzt werden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich eine solche &quot;Krankheit&quot; einzufangen. Meistens werden die Schädlinge aber über verseuchte E-Mails oder Sicherheitslücken in Browsern in ein System geschleust. Bekannte Schwachstellen in diesen Bereichen sind etwa die Anhänge von E-Mails oder speziell präparierte Skripte in Browsern.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Ausspähung von Daten&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Viele Webseiten im Internet verlangen von Ihnen die Eingabe persönlicher Daten. Nicht immer sind diese Seiten gegenüber Angriffen von Dritten gesichert. Dadurch können kriminell Veranlagte diese Daten abfangen und für ihre eigenen Ziele nutzen. Sensible Daten wären zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
 &lt;li&gt;Bankdaten&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Zugangsdaten zu Online Kaufhäusern (eBay, Amazon, etc.)&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;vertrauliche E-Mails privat/geschäftlich&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Informationen über Ihre Hobbys, Kaufgewohnheiten, etc. (Gläserner Kunde)&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Zugangsdaten zu Foren, Boards, Wikis, Admin-Bereichen u. v. a. m.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h2&gt;Kosten&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Zugangskosten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Je nach dem wie lange und wie oft du dich im Internet aufhälst, gibt es für dich bei verschiedenen Internet-Zugangs-Providern jeweils einen Tarif, der für dich preislich am günstigsten wäre, wenn du Kunde des entsprechenden Providers wärst. Welche Tarife zu dir am besten passen, findest du erst nach einiger Zeit heraus. Einige Provider stellen Tabellen oder so genannte »Tarifrechner« zur Verfügung, mit welchen du nach deinen Surfgewohnheiten deinen Tarif wählen kannst. Frage auch bei Bekannten und Freunden nach, welche Provider diese empfehlen können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Dialer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dialer sind an sich nicht schädlich, sondern kleine Programme, die sich über eine bestimmte Telefonnummer ins Internet einwählen und dir einen Zugang zu eben diesem ermöglichen. Oft bezeichnet man Einwahlprogramme als Dialer, die sich über eine kostenpflichtige Nummer einwählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei ist die größte Gefahr, sich einen Dialer zu installieren, der nicht erwartete sehr hohe Kosten pro Minute erzeugt. Dies ist leider auch ohne dein Zutun möglich, wenn es die Software, die du zum Surfen im Internet nutzt durch ihre Sicherheitslücken zulässt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Legale Dialer, die dich auf manchen Webpräsenzen begrüßen, nennen dir vor der Einwahl die anfallenden Verbindungsgebühren und verlangen von dir eine Eingabe, damit sie überhaupt installiert werden. Jedes andere Vorgehen eines Dialer&amp;ndash;Betreibers, also das Verschweigen von Einwahlgebühren oder das ungefragte Installieren eines Dialers auf Ihrem System, ist illegal.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Internet in falschen Händen&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Gewalt und Pornografie&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das Internet ist ein freies Medium, welches man nur schwer, bzw. gar nicht lenken kann. Jeder kann fast alles veröffentlichen, was er will. Man findet Informationen über Katzen und Pferde genauso wie gewaltverherrlichende Schriften und pornographische Dokumente und Bilder. Als Erwachsener kannst du selbst bestimmen, was du sehen willst und über was du dich informieren willst, doch vor allem Kinder müssen vor bestimmten Inhalten geschützt werden. Ihr als Eltern müsst die Verantwortung für eure Kinder übernehmen und den Zugang zu Seiten verhindern, von denen ihr nicht wollt, dass diese erreichbar sind.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Suchtgefahr&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Gefahr unterscheidet sich doch sehr von den anderen und sie wird Anfänger wohl eher weniger betreffen, dennoch sollte sie nicht unerwähnt bleiben. Die Internetsucht ist eine Krankheit wie jede andere Sucht (z.B. Alkoholsucht, Nikotinsucht und andere Drogensüchte).&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 12 Sep 2005 21:01:47 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/gefahren-im-internet</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/midsommar</guid>
        <title>»Midsommar« ein Sommerfest - Blumen, Tanz und gutes Essen</title>
        <description>
&lt;img src=&quot;/img/artikel/Midsommardans_av_Anders_Zorn_1897.jpg&quot; class=&quot;photo fr&quot; style=&quot;width: 294px height: 400px;&quot; alt=&quot;tanzende Bauern mit Bäuerinen neben einem Mittsommerbaum&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Midsommar ist das größte Fest des Jahres in Schweden. Es ist sogar größer als Weihnachten und Ostern. Die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn wobei es immer an dem Freitag gefeiert wird, der dem längsten Tag im Jahr am nähesten ist. Dabei geht im nördlichsten Schweden die Sonne überhaupt nicht mehr unter, es ist die ganze Nacht durch taghell. Der Freitag wird »midsommarafton« (Mittsommerabend) genannt und der Samstag wird »midsommardag« (Mittsommertag).&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Midsommarstången&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am Mittsommerabend wird der Mittsommerbaum aufgestellt. Er sieht in den verschiedenen Teilen des Landes immer etwas anders aus. Man schmückt ihn mit Blättern und Blumen. Danach tanzt man im Kreis um diesen Baum, dabei werden verschiedene Spieltänze getanzt, einer davon handelt zum Beispiel von einem Frosch und man imitiert beim Tanzen seine Bewegungen. Das ist vor allem für die Kinder sehr lustig, aber auch die Erwachsenen haben nach ein paar Schnäpsen sichtlich Spaß daran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man zieht sich schöne Kleider an, die Mädchen und Frauen haben meist weiße oder blumige Kleider und viele ziehen sogar zu dieser besonderen Gelegenheit ein einziges mal im Jahr ihre Trachten an. Einige machen sich Kränze aus Blumen uns setzen sie sich oder ihren Kindern auf.&lt;/p&gt;

&lt;div style='margin: 2em auto; padding: 0; width: 468px; height: 60px;'&gt;


&lt;/div&gt;

&lt;blockquote class=&quot;fr&quot; style=&quot;width: 16em&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;cite&gt;Helan går&lt;br /&gt;
sjung hoppfaderallanlallanlej,&lt;br /&gt;
helan går&lt;br /&gt;
sjung hoppfaderallanlej.&lt;br /&gt;
Och den som inte helan tar&lt;br /&gt;
han heller inte halvan får.&lt;br /&gt;
Helan går&lt;br /&gt;
sjung hoppfaderallanlej!&lt;/cite&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Essen und Trinken&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;An Mittsommer isst man die ersten Jungkartoffeln. Sie werden zusammen mit Hering, Sauerrahm, Schnittlauch, Knäckebrot und Käse. Viele nehmen einen &amp;ndash; aber meistens dann doch mehrere &amp;ndash; so genannten »nubbe« während des Essens zu sich (das ist nichts anderes als 2-4 cl Schnaps) und singen ein Trinklied wie dieses neben dran, welches eigentlich nur darum handelt, den Schnaps auf ex auszutrinken, oder gar keinen zu bekommen. Es wird aber auch »öl«, also Bier dazu getrunken. Zum Nachtisch gibt es dann frische schwedische Erdbeeren mit Sahne.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Magische Natur&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Früher glaubte man, dass die Natur in der Mittsommernacht (der Nacht zwischen Freitag und Samstag) magisch war. Elfen tanzten und Trolle standen hinter den Bäumen. Man glaubte dass der Morgentau kranke Tiere und Menschen heilen konnte. Deshalb sammelte man etwas Tau in einer Flasche. Dieser Tau war auch zum Brot backen gut, das Brot und die Brötchen wurden davon groß und lecker, so glaubte man.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sieben Blumen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Unverheiratete Mädchen pflücken in der Nacht sieben oder neun Sorten wilder Blumen, die sie dann unter ihr Kopfkissen legen. Dann sollen sie der Legende nach von dem träumen, den die irgendwann einmal heiraten werden. Die müssen aber beim Pflücken absolut still sein und am nächsten Tag dürfen sie niemandem erzählen von wem sie geträumt haben, sonst geht der Traum nicht in Erfüllung.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 20 Jun 2005 16:01:57 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/midsommar</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/metzgerei</guid>
        <title>Die Ausbeutung des Proletariers passiert täglich mitten unter uns</title>
        <description>
&lt;p&gt;Ich habe &amp;ndash; als ich noch in Bamberg wohnte &amp;ndash; auf der Arbeitsamtseite eine Arbeit als Metzgereigehilfe gefunden und mich dann bei der Firma XXX Fleischwaren GmbH um diesen Job beworben. Gleich am nächsten Tag, nachdem ich den Brief weggeschickt hatte bekam ich einen Anruf vom Sekretariat, in dem ich zu einem Persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Bewerbungsgespräch stellte sich heraus, dass ich zwar mit meinem Fachabitur und einer abgeschlossenen Lehre als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer total überqualifiziert bin, wenn ich aber dennoch für 5,50 EUR pro Stunde arbeiten will, dann werde ich gerne für sechs Monate eingestellt. Ich gefiel dem Juniorchef auf Anhieb, weil ich groß und stark gebaut bin und deshalb auch schwere körperliche Arbeit verrichten kann - das hat er gleich im Bewerbungsgespräch gesagt. Da ich dringend eine Arbeit brauchte um meine Familie zu ernähren habe ich mich darauf eingelassen, weil mir in Aussicht gestellt wurde, dass ich später vielleicht mehr verdienen würde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So fing ich erst einmal an Würstchen aufzuhängen. In der ganzen Großmetzgerei gab es, als ich anfing, gerade mal zwei gelernte Metzger und die zwei Meister (Junior und Senior) Alle anderen 25 waren nur Aushilfskräfte, von denen dann über 60% Rußlanddeutsche waren, die ja bekanntlich gute Arbeiter sind. Sie tun sich schwer mit der Sprache, also beschweren sie sich nicht und sind nie krank. Sie arbeiten einfach immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der Junior- und Seniorchef auch in der Metzgerei gearbeitet haben kam ich einmal mit dem Juniorchef ins Gespräch. Er erzählte mir, dass sie Ihre ganze Mannschaft alle sechs Monate austauschen und nur einen oder zwei der besten als Abteilungsleiter dann behalten. Wenn ich also bleiben wollen würde dann müsste ich der beste sein. Ich würde dann natürlich auch dem entsprechend mehr verdienen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit mir wurden auch vier andere junge Männer eingestellt. Sie alle kamen vom Arbeitsamt und machten ein zwei wöchiges Praktikum. Wobei sie genau das gleiche wie ich gearbeitet haben, nur dass sie von der Metzgerei kein Geld bekommen haben sondern vom Arbeitsamt. Sie hatten eigentlich auch gar keine Aussicht auf eine Einstellung, so wie der Chef sprach sondern würden hier nur ihr Praktikum, welches sie absolvieren müssen um ihr Arbeitslosengeld zu behalten, absolvieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach und nach kam ich auch mit den anderen Mitarbeitern ins Gespräch, und es wurden noch einmal vier Männer eingestellt. Im Endeffekt waren von den 40 Leuten die dort täglich gearbeitet haben mindestens 22 nur im Praktikum. Manchen wurde dann doch ein sechsmonatiger Job angeboten, aber so wie bei mir zu 5,50 EUR die Stunde. Das aber erst nachdem sie die zwei Wochen kostenloses Praktikum absolviert haben. Sie konnten das aber nicht annehmen, da sie dann weniger verdient hätten als sie Arbeitslosengeld bezogen haben und es nicht einmal für die Miete gereicht hätte, geschweige denn für Essen, Auto und Genussmittel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So hat einer der Mitarbeiter die Zusage bekommen, dass er dort arbeiten kann, nach den zwei Wochen Praktikum. Als die zwei Wochen vergangen waren ging er zum Chef und bat um einen Arbeitsvertrag. Der vertröstete Ihn auf den nächsten Tag. Am nächsten Tag war keine Zeit für so etwas weil es sehr viel zu tun gab. Einen Tag drauf war der Senior Chef nicht da, so ging es geschlagene sieben Arbeitstage, bis dieser Arbeiter sagte, dass er entweder jetzt seinen Arbeitsvertrag haben will, oder er würde gehen. Er habe keine Lust mehr umsonst zu arbeiten. Also ließen sie ihn gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Firma macht es also so, dass sie alle sechs Monate die ganze Belegschaft bis auf 5-6 Stammarbeiter entlässt und sich vom Arbeitsamt neue schicken lässt, für die sie dann wieder Subventionen bekommt. Außerdem muss jeder von denen mindestens zwei Wochen umsonst für die Firma arbeiten. Das sind bei 30 Leuten 60 Kalenderwochen. Das ist eine Festeinstellung für einen Menschen für über ein Jahr! Das bekommt die Firma vom Arbeitsamt geschenkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum da keiner etwas dagegen macht? Ich weiß es nicht. Die Damen und Herren vom Arbeitsamt sind anscheinend froh, dass sie wieder einmal für 30 Leute ein Praktikum mit Aussicht auf Einstellung erobert haben. Da ist es ja auch schön, dass das sich alle sechs Monate wiederholt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Anfang als noch sehr viele der Praktikanten da waren musste ich immer schon gegen 12:00 Uhr Mittags nach hause gehen, weil es nicht genügend Arbeit gab. Diese Arbeit haben nämlich die Praktikanten gemacht nachdem ich weg war. Als es dann immer weniger Praktikanten gab durfte ich jeden Tag 12-14 Stunden arbeiten -  wie gesagt für 5,50 EUR die Stunde - da es sich für die Firma nicht lohnt mehrere Schichten an der Maschine einzuführen und somit mehreren Leuten einen Arbeitsplatz zu bieten. Lieber lässt man die Leute für die man sowieso schon Lohnnebenkosten bezahlt länger arbeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bekam dann aufgrund der hohen einseitigen Belastung eine Sehnenscheidenentzündung und habe auf anraten meiner Hausärztin diese Firma verlassen. Mein Lohn kam dann zwei Monate später auf mein Konto.&lt;/p&gt;

        </description>
        <pubDate>Fri, 18 Feb 2005 18:50:05 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/metzgerei</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/auswanderung-schweden</guid>
        <title>Auswanderung nach Schweden ging glatt über die Bühne</title>
        <description>
&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;/img/artikel/schweden-fahne.png&quot; alt=&quot;Schwedische Fahne&quot; style=&quot;width: 127px; height: 78px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[UPDATE:] Da die Kommentare sehr unübersichtlich geworden sind möchte ich euch bitten &lt;a href=&quot;/auswanderung-schweden/&quot;&gt;im neu eingerichtetem Forum weiter zu diskutieren&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, wie &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://forum.de.selfhtml.org/my/?t=101055&amp;amp;m=620044&quot;&gt;schon&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.bs-markup.de/archiv/2005/02/12/fluid-1/#comment-207&quot;&gt;öfter&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://kronn.de/weblog/2005/02/12/tabellendarstellung/#comment-1315&quot;&gt;erwähnt&lt;/a&gt; bin ich hier in Schweden angekommen. Hier nun der vollständige Bericht und ein paar Zukunftsaussichten. Ich hoffe ihr bleibt mir trotz des Körperlichen Umzuges dennoch als Leser erhalten :-)&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Die Fahrt&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Los ging es so gegen 11:00 Uhr in Burgpreppach (Unterfranken). Wir konnten mit meinem Vater gut bis nach Rostock &amp;ndash; also an Hof, Leipzig, Halle, Leuna vorbei &amp;ndash; mit nur zwei Pausen durchfahren. In Burgpreppach hat es noch geschneit, aber ab Leipzig hatten wir strahlend blauen Himmel und auch keinen Schnee.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Der Tunnel&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Rostock hatten wir noch etwa zwei Stunden bis wir uns überhaupt in die Schlange zur Fähre anstellen durften. Damit uns nicht kalt wird hatten wir den Motor angeschmissen, und damit der Motor nicht sinnlos läuft sind wir ein wenig durch Rostock gefahren um uns Rostock bei Nacht anzuschauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Plötzlich kam ein Schild: &lt;q&gt;Tunnel - Maut&lt;/q&gt;. Dann kam ein kurzer Tunnel und keine Möglichkeit zu Wenden, aber auch keine Mauthäuschen. Also bin ich durchgefahren. Am anderen Ende waren sie und verlangten gleich drei Euro für die 150m Tunnel. So treibt man auch Geld in die Kassen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Auf der Fähre&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Da eine Koje hin und zurück gleich 180,- EUR mehr gekostet hätte (Die Fahrt an sich mit Auto aber nur 144,- EUR) haben wir uns entschieden als Nichtraucher im Raucherzimmer zu übernachten, denn dort gab es schöne Sessel in denen man eigentlich schön schlafen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch wie das Leben so spielt trafen wir auf der Fähre zwei Polen, die gerade auf dem Weg zur Arbeit nach Norwegen waren. In Polen herrscht nämlich ca. 22% Arbeitslosigkeit. Also haben wir uns die ganze Nacht mit ihnen über Gott und die Welt unterhalten anstatt zu schlafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man merkt, dass Leute die ein wenig in der Welt herumkommen einen viel breiteren Gedankenhorizont haben als die, die das ganze Leben in einem kleinen Dorf bei ihren Eltern wohnen. So auch diese zwei, die nicht in den festgefahrenen polnischen Konventionen dachten wie viele meiner Verwandten in Polen sondern einfach mit offenen Augen durch die Welt gehen.&lt;/p&gt;
&lt;img class=&quot;fr map&quot; src=&quot;/img/sw-map.png&quot; alt=&quot;Landkarte von Südschweden&quot; style=&quot;width: 324px; height: 285px;&quot; /&gt;
&lt;h3&gt;Ankunft in Varberg&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nach der Fähre, auf der wir ca. sechs Stunden verbracht hatten, hatten wir noch 400km vor uns, die wir mit zwei Pausen innerhalb von vier Stunden zurücklegen konnten. Irgendwie hatte ich den Zettel mit der neuen Adresse und der Handynummer meiner Frau verschlampt und so blieb uns nichts anderes übrig als sich darauf zu verlassen, dass ich &amp;ndash; nach einmaligem Besuch der Wohnung &amp;ndash; diese aus dem Kopf wiederfinde. Glücklicherweise habe ich doch ein recht gutes Wegegedächtnis und so haben wir die Wohnung schon innerhalb einer halben Stunde gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinem neuen Zuhause wurde ich von meinen zwei Mädels stürmisch empfangen, und wir fingen nach einer kurzen Pause an alles aus dem Kleinbus auszuladen. Das wiederum hat uns satte zwei oder drei Stunden gekostet. Was in einen solchen Kleinbus alles rein passt &amp;ndash; erstaunlich.&lt;/p&gt;

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&lt;/div&gt;

&lt;h3&gt;Der erste Tag&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der erste war schon sehr stressig, alles musste ausgeladen werden, dann haben wir noch in einem Second Hand Laden die Möbel gekauft alles aufgestellt und so weiter. Aber es war schön wieder bei meiner Familie zu sein. Meinen Vater haben wir fast den ganzen Tag schlafen lassen weil er dann am nächsten Morgen schon um 03:30 Uhr aufstehen musste um um 7:00 Uhr in Trelleborg auf der Fähre zu sein. Ab diesem Zeitpunkt war ich hier als einziger Deutscher den ich kenne auf mich alleine gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Was mir hier gleich auffiel&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Bürokratie&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieses Wort kennen die hier anscheinend fast gar nicht. Wir haben am gleichen Tag als ich ankam Telefon bei der Telefongesellschaft »Telia« bestellt. Das war so gegen 15:00 Uhr als wir unterwegs in der Stadt waren. Als wir dann gegen 18:00 Uhr zu Hause ankamen und ich das Telefon probeweise einstöpselte konnte ich sofort mit meiner Mutter in Deutschland telefonieren! Nicht einmal drei Stunden hat es gedauert bis wir hier in der Wohnung einen Festnetz-Telefonanschluss hatten. Warum dauert das dann bei Arcor mehr als &lt;a class=&quot;intlink&quot; href=&quot;http://jeenaparadies.net/weblog/2004/jul/online&quot;&gt;sechs Wochen&lt;/a&gt;?!&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Datenschutz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;So etwas hat natürlich seinen Preis, und der heißt in Schweden: &lt;em&gt;Datenschutz&lt;/em&gt;. Mit der Geburt bekommt man eine Nummer die man dann selbst ist. Somit ist es sehr leicht seinen Namen vollständig zu ändern, Geschäfte per Telefon abzuschließen usw. Man gibt nur seine Personennummer an und schon bekommt der gegenüber Name, Geburtsdatum, Adresse und was weiß ich noch alles auf seinem Bildschirm angezeigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So genau weiß das hier anscheinend keiner was da alles abgespeichert ist. Es scheint den Leuten hier auch irgendwie egal zu sein, nur ich bekomme immer wieder dieses komische &lt;em&gt;Big Brother&lt;/em&gt; Gefühl.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Dreck&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Schon wärend der ersten Pause auf dem Weg von der Fähre nach Varberg ist uns beiden aufgefallen wie viel Dreck und Müll überall auf der Straße und im Graben liegt. Irgendwie ist das in Deutschland viel sauberer. Entweder werfen die Leute in Deutschland nichts auf die Straße oder hier sammelt es einfach keiner auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Schnee herunterfällt wird auch nicht gesalzen wie in Deutschland sondern es wird so eine Art sandige Erde auf die Straßen und Gehsteige gekippt. Das ist auf jeden Fall Umweltschonender als Salz. Doch leider bleibt der Dreck auch liegen wenn es keinen Schnee mehr gibt. Somit sehen die Straßen und Gehsteige hier immer dreckig aus.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Zukunft&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie ich schon &lt;a class=&quot;intlink&quot; href=&quot;http://jeenaparadies.net/weblog/2004/nov/uri-design&quot;&gt;mehrmals&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.andreas-kalt.de/blog/archiv/2004/10/19/zuruck-im-schoss-der-muttersprache/#comment-173&quot;&gt;angekündigt&lt;/a&gt; habe, habe ich vor diese Seite nach und nach in das Englische zu überführen. Aus dem einfachen Grund weil meine zukünftigen schwedischen Bekannten und Freunde wohl nicht der deutschen Sprache mächtig sein werden, aber sehr viele Deutsche &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; Schweden können Englisch zumindest lesen und verstehen. Anfangen werde ich mit der Wohnungs Einweihungsfeier, die wir am 19.02. veranstalten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke ich werde so anfangen, dass erst einmal nur sehr persönliche Beiträge auf Englisch verfasst werden, die auch wirklich meist nur die Leute hier interessieren. Nach und nach werden es dann immer mehr englische Einträge. Ich bin schon gespannt wie das funktionieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So nun ist aber genug Geschrieben worden, aber vielleicht noch eines. Ich mache die nächsten Tage mal ein kleines Photoblog hier auf in dem ich Bilder von Sachen posten will, die mir dadurch auffallen, weil sie irgendwie anders sind als wie ich es bisher in Deutschland und Polen gekannt habe. Ich denke es wird ziemlich interessant für Schweden&amp;ndash;Interessierte mal einen optischen Einblick in die Schwedische Kultur zu erhalten. Allerdings muss ich erst mal ein kleines Script oder so schreiben das mir die Veröffentlichung vereinfacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;[UPDATE:] Da die Kommentare sehr unübersichtlich geworden sind möchte ich euch bitten &lt;a href=&quot;/auswanderung-schweden/&quot;&gt;im neu eingerichtetem Forum weiter zu diskutieren&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 14 Feb 2005 19:13:27 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/auswanderung-schweden</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/multimedia</guid>
        <title>Multimedia in Weblogs sinnvoll oder sinnlos? das ist hier die Frage</title>
        <description>
&lt;p&gt;Mit dem Internet beginnt das interaktive multimediale Zeitalter, alles wird bunt, bewegt sich, Sounds unterstützen den Informationsfluss, wir nehmen Informationen mit mehreren Sinnen gleichzeitig auf. Auf das alles können wir als Internetnutzer auch noch interaktiv reagieren - so wurde vor einigen Jahren das Internet angepriesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch wie sieht es heute aus? Was konnten wir Webmonkeys eigentlich von all den Versprechnungen umsetzen? Ich nehme mal eine ziemlich neue Sparte des Internets genauer unter die Lupe, die »Weblogs«. Damit auch alle wissen, worüber wir eigentlich reden, hier ein paar Begriffserklärungen:&lt;/p&gt;

&lt;dl&gt;
&lt;dt&gt;Weblog&lt;/dt&gt;
 &lt;dd&gt;Ein Weblog oder Blog (ein Kunstwort aus 'Web' und 'Logbuch') ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.&lt;/dd&gt;
 &lt;dd&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Weblog&quot;&gt;mehr bei Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Multimedia&lt;/dt&gt;
 &lt;dd&gt;Der Begriff Multimedia umfasst Inhalte und Werke, die aus mehreren der folgenden digitalen Medien bestehen: Text, Fotografie, Grafik, Animation, Video, Audio, Interaktion, Computer-Spiele&lt;/dd&gt;
 &lt;dd&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia&quot;&gt;mehr bei Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt;
&lt;dt&gt;Interaktivität&lt;/dt&gt;
 &lt;dd&gt;Bei der Gestaltung multimedialer Lernprogramme bezeichnet Interaktivität die Eigenschaften der Software, dem Benutzer diverse Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Die Interaktivität soll ein individualisierteres Lernen ermöglichen, weil die Auswahl und die Art der Darstellung von Informationen dem Vorwissen, den Interessen und Bedürfnissen der Lernenden anpassbar sind, bzw. von diesem manipuliert werden können.&lt;/dd&gt;
 &lt;dd&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Interaktivität&quot;&gt;mehr bei Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/dd&gt;
&lt;/dl&gt;

&lt;p&gt;Im Gegensatz zum Fernsehen, bei welchem man nur bedingt und in der Form von um- oder ausschalten Einfluss auf die Inhalte nehmen kann, ist es vor allem bei Weblogs möglich deren Inhalte selbst mitzugestalten. Dies macht man durch die für Weblogs elementare Kommentarfunktion, welche man auch hier unter diesem Artikel finden kann. Gedacht ist diese Funktion für Besucher des Weblogs, welche noch ihre eigenen Aspekte und zusätzliche Informationen in Form von Text oder Links auf externe Quellen, einbringen möchten. Somit können die Leser mit der Webseite interagieren, und wir sehen, dass uns damals nicht zu viel versprochen wurde, die Interaktivität funktioniert.&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Multimedia&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Multimedia dagegen wird sehr stiefmütterlich behandelt. Es ist ja auch klar warum. Die Sounds nerven beim Radiostream oder mp3 hören. Flash-Werbebanner zappeln vor sich hin und ziehen die ganze Aufmerksamkeit beim lesen auf sich. Videofilme sind so groß, dass sie niemand wirklich herunterladen will, außer es sind irgendwelche aktuellen Kino Blockbuster. Somit entsteht eine allgemeine Ablehnung gegenüber diesen Effekten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zugegeben, alle Blogs enthalten Texte und ein paar Grafiken, aber ist das schon dieses hochgelobte »Multimedia«? Wo sind die anderen Effekte, die den Informationsfluss unterstützen sollten? Bis heute findet man sie kaum. Jedoch gibt es vereinzelt Weblogs, die sich so etwas leisten, und damit sehr erfolgreich sind.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Bewegung&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Komplexe Bewegungsabläufe mit Hilfe von Bildern zu veranschaulichen ist meist schwierig bis unmöglich. Hier hat mich eine Flash-Anleitung zum Anschließen eines DSL Modems von der Telekom positiv überrascht. &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.t-dsl-center.de/t-dsl/leicht_gemacht/index.php&quot;&gt;Dort wurde gezeigt&lt;/a&gt; welche Stecker, wie und in welcher Reihenfolge in welche Steckplätze hinein gehören.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Außerdem kann man - seitdem der Flashplayer so verbreitet ist - diese Filme auch interaktiv gestalten. Als eines der besten Beispiele währe hier &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.redmelon.net/tstme/box_model/&quot;&gt;Basic CSS Box Model Demo&lt;/a&gt; zu nennen. Dort wird das CSS Box Model anhand eines kleinen Flashfilmes erklärt, bei welchem man durch einen Schieberegler selbst die Perspektive der Box verändern kann. Somit sieht und erkennt man die einzelnen Ebenen der CSS Box besser.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Sound&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Beim Bloggen erfindet man immer wieder neue Begriffe, die komplizierte Sachverhalte einfach beschreiben. Doch leider weiß niemand - ausser dem Neologen selbst - wie man diese ausspricht. Hier währe es sehr vorteilhaft diese Wörter auch als Soundfile anzubieten, um den Lesern peinliche Situationen zu ersparen. Wie zum Beispiel der Name des Linux Erfinders »Linus Torvalds«, welcher schon seit Jahren als Soundfile im Internet angeboten wird. Wolltet ihr nicht schon immer mal hören wie er &lt;a class=&quot;intlink&quot; href=&quot;/img/artikel/torvalds-says-linux.wav&quot;&gt;selbst seinen Namen ausspricht?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Filme&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Manchmal kann man mit Wörtern etwas einfach nicht erklären, egal wie man sich anstrengt, sondern es braucht einen Film. Dies ist auch die große Stärke der Sendung mit der Maus. In den kurzen Filmbeiträgen erläutern die Sprecher nicht nur wie eine Zuckerstangenfabrik funktioniert, sondern zeigen auch wie die Maschinen arbeiten. Außerdem bauen sie den Vorgang im Modell vereinfacht nach und zeigen so, wie es funktioniert.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Warum nicht auch bei Weblogs auf diese Taktik setzen?&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Es heißt ja: »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«, ein Film hat tausend Bilder - daraus schlussfolgern wir: Ein Film sagt »mehr als Eine Million Worte«.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ausprobiert habe ich es auch &lt;a class=&quot;intlink&quot; href=&quot;/weblog/2005/januar/coggel-moggel&quot;&gt;selbst vor einigen Tagen&lt;/a&gt;, als ich versuchen wollte den Vorgang des Eigelb vom Eiweis Trennens mit Worten zu beschreiben. Es hat nicht wirklich funktioniert. So kam ich auf die Idee, zu filmen wie man es trennt und diesen Kurzfilm dem Weblogeintrag hinzuzufügen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Resüme&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wir erkennen also, dass Multimedia im Internet durchaus sinnvoll eingesetzt werden kann. Jedoch muss man sehr vorsichtig damit umgehen und aufpassen, dass nichts den Besucher verärgert. Außerdem darf nicht vergessen werden, Alternativen für User zu bieten, die multimediale Informationsträger nicht empfangen können oder wollen.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Aufruf&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Nutzt die verschiedenen Möglichkeiten, die euch das Internet beim Veröffentlichen bietet, denn sie vermitteln einen breiteren und damit intensiveren Eindruck.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Seit gespannt auf das Redesign, welches in den nächsten Tagen oder Wochen veröffentlicht wird. Dort habe ich einige meiner Überlegungen verwirklicht.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Wed, 19 Jan 2005 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/multimedia</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/firefox</guid>
        <title>Firefox 1.0 installieren wie geht das denn?</title>
        <description>
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fr&quot; src=&quot;/img/artikel/firefox//ff-logo.gif&quot; alt=&quot;Firefox Logo&quot; style=&quot;width: 100px; height: 96px;&quot;/&gt;
Also jetzt ist es ja endlich soweit, nach einer großen Kampagne wurde der Firefox in der endgültigen Version 1.0 veröffentlicht. Da die Server von Mozilla.org total überlastet sind, hier ein alternativer Link:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;ftp://ftp.uni-erlangen.de/pub/mozilla.org/firefox/releases/1.0/&quot;&gt;ftp://ftp.uni-erlangen.de/pub/mozilla.org/firefox/releases/1.0/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum man sich den Firefox installieren sollte, &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://selfcms.de/firebird/artikel/warum_firebird/&quot;&gt;erklärt diese Seite&lt;/a&gt;, und weil hier immer noch über 70% der Besucher mit dem Browser Internet Explorer der Firma Microsoft kommen, habe ich hier eine kleine Anleitung zum Installieren des neuen Browsers für alle Windows-User gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Herunterladen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Als erstes müssen wir die Datei herunterladen und abspeichern. Klicke auf diesen Link:  &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://ftp.uni-erlangen.de/pub/mozilla.org/firefox/releases/1.0/win32/de-DE/Firefox%20Setup%201.0.exe&quot;&gt;Firefox Setup 1.0.exe Deutsch&lt;/a&gt;, dann erscheint folgender Dialog:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/1-dateidownload.png&quot; alt=&quot;Screenshot des Download Dialoges&quot; style=&quot;width: 397px; height: 190px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Hier klickst du auf &lt;kbd&gt;Speichern&lt;/kbd&gt; und kommst zu folgendem Dialog:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/2-speichern-unter.png&quot; alt=&quot;Speichern Unter Dialog&quot; style=&quot;width: 450px; height:  329px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Damit wir die Datei leicht wiederfinden können, speichern wir sie auf dem Desktop (Arbeitsoberfläche) von Windows. Hierzu klickst du erst, wie oben aufgezeichnet, auf &lt;kbd&gt;Desktop&lt;/kbd&gt; und danach auf &lt;kbd&gt;Speichern&lt;/kbd&gt;. Der Dateiname wurde schon automatisch eingefügt, so dass du dich um diesen nicht mehr zu kümmern brauchst. Kurz danach wird die Datei mit dem neuen Browser heruntergeladen, und das wird so aussehen:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/3-downloadvorgang.png&quot; alt=&quot;Download Dialog&quot; style=&quot;width: 374px; height:  261px;&quot; /&gt;
&lt;h3&gt;Installation&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fr&quot; src=&quot;/img/artikel/firefox/4-desktop.png&quot; alt=&quot;Setup Logo&quot; style=&quot;width: 170px; height:  163px;&quot; /&gt;
Der Download kann je nach dem, ob du mit Modem oder DSL unterwegs bist, von 2 Minuten bis zu 25 Minuten dauern. Wenn er fertig ist, erscheint auf dem Desktop ein neues Icon, welches das Installationsprogramm des Firefox darstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genau auf dieses musst du doppelt drauf klicken, um es zu starten. Wenn es gestartet ist, kommt erst einmal dieser Dialog, der dich darüber informiert, dass jetzt die gepackten Daten aus der Installationsdatei entpackt werden:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/5-extracting.png&quot; alt=&quot;extracting Dialog&quot; style=&quot;width: 285px; height 114px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Wenn das wiederum fertig ist, erscheint der erste Schirm des Setup-Dialoges:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/6-setup.png&quot; alt=&quot;Setup Dialog&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Hier klickst du einfach nur auf &lt;kbd&gt;Weiter&lt;/kbd&gt; und kommst zu diesem Schirm:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/7-setup-akzeptieren.png&quot; alt=&quot;Akzeptieren der Mozilla Bedingungen Dialog&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Hier kannst du dir die Bedingungen durchlesen, zu welchen die Mozilla.org Foundation das Benutzen des Browsers erlaubt. Wenn du mit ihnen einverstanden bist, klickst du auf den oberen Radiobutton, neben welchem steht, dass du die Lizenzbestimmungen akzeptierst. Daraufhin wird der &lt;kbd&gt;Weiter&lt;/kbd&gt; Button freigegeben, auf den du dann auch klickst, um zu dieser Auswahl zu kommen:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/8-setup-standard.png&quot; alt=&quot;Auswahl zwischen Standard- und Benutzerkonfiguration&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Dort ist schon &lt;kbd&gt;Standard&lt;/kbd&gt; voreingestellt, und so lässt du es auch. Jetzt klickst du wieder auf den Button &lt;kbd&gt;Weiter&lt;/kbd&gt;. Es kommt eine Zusammenfassung dessen, was jetzt passieren wird.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/9-setup-zusammenfassung.png&quot; alt=&quot;Zusammenfassung&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Hier wird aufgelistet, dass das Programm Firefox jetzt in dem vorgegebenen Ordner installiert wird. Du kannst wieder einfach auf &lt;kbd&gt;Weiter&lt;/kbd&gt; klicken. Nun wird installiert, was so aussehen wird:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/10-setup-installation.png&quot; alt=&quot;Fortschritt der installation anhand eines Balkens&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Wenn das Installieren fertig ist, erscheint folgendes Fenster:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/11-setup-fertig.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;width: 503px; height: 386px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fr&quot; src=&quot;/img/artikel/firefox/12-icon.png&quot; alt=&quot;Firefox Icon auf dem Desktop&quot; style=&quot;width: 167px; height: 234px;&quot; /&gt;
Auch hier lässt du alles wie voreingestellt und klickst mit der Maus auf &lt;kbd&gt;Fertig stellen&lt;/kbd&gt;. Nun erscheint das Firefox Icon auf deinem Bildschirm, über welches du von jetzt an deinen Browser starten kannst. Die Datei mit dem Setup Programm kannst du nun löschen, weil du sie nicht mehr benötigst. Das machst du, indem du mit der Maus einmal draufklickst, dann die &lt;kbd&gt;Entfernen&lt;/kbd&gt; Taste auf deiner Tastatur drückst und im darauf erscheinenden Dialog bestätigst, dass du die Datei wirklich in den Papierkorb verschieben willst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig zum Erscheinen des Icons wird auch Firefox gestartet. Der fragt dann auch gleich, ob er ab jetzt als Standardbrowser eingesetzt werden soll, was wir mit &lt;kbd&gt;Ja&lt;/kbd&gt; beantworten.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/14-default-browser.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;width: 400px; height: 100px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;So, fertig, das war es schon, war doch gar nicht so schwer, oder?&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Bedienung&lt;/h3&gt;
&lt;img src=&quot;/img/artikel/firefox/13-firefox.png&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;width: 500px; height: 504px;&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Die Bedienung des Firefox ist der vom Internet Explorer sehr ähnlich. Das oben Eingekreiste kennt jeder von uns: vor, zurück, Seite neu laden, Stop und Startseite. Rechts daneben ist die Adresszeile, in die man wie beim IE eine Internetadresse eingibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was aber neu ist, ist die zweite Eingabezelle, die für die Suchmaschine. Das ist etwas wirklich komfortables. Man muss nicht mehr auf die Seite von &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://google.de&quot;&gt;Google&lt;/a&gt;, um dort seinen Suchbegriff einzugeben, sondern man macht es automatisch vom Browser aus. Einfach in dieses Feld den Suchbegriff eingeben, Enter drücken und Google sucht danach.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Weiterführende Links&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.pixelgraphix.de/firefox/&quot;&gt;Ressourcen &amp;amp; Materialien zum Browser Firefox&lt;/a&gt; zusammengestellt von Manuela Hoffmann (pixelgraphix)&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://selfcms.de/firebird/artikel/warum_firebird/&quot;&gt;Warum man den Firefox benutzen sollte&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://firefox-kommt.de/&quot;&gt;Firefox kommt in die Zeitung&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.mozilla-europe.org/de/&quot;&gt;Mozilla Europe&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.pixelgraphix.de/archives/2004/09/umfrage_welche.php&quot;&gt;Welche Erweiterungen&lt;/a&gt; muss man für den Firefox haben?&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.firefox-anleitung.net/&quot;&gt;Mit Firefox per Du&lt;/a&gt; Eine schöne Anleitung für das tägliche Benutzen des Firefox von Ralph Segert.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        </description>
        <pubDate>Tue, 09 Nov 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/firefox</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/zweiter-weltkrieg</guid>
        <title>Für das Leben gezeichnet - der zweite Weltkrieg aus der eigenen Perspektive</title>
        <description>
&lt;p&gt;Ich bin sehr bedrückt und traurig, dass mir und vielen meiner Freunde ein solches
   Schicksal widerfahren ist. Wir, die bis heute leben und in den Jahren des Krieges dienten,
   sei es bei der Wehrmacht, oder anderen Formationen, ich weiß nicht ob ich hier alle
   aufzählen soll. Wir alle waren Opfer unseres Schicksales.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand fragte uns ob wir wollen oder nicht, jeder musste. Ob alt ob jung, gesund oder krank -
   alle wurden wir gleich als Kanonenfutter und Frischfleisch, für die dreieckigen Bajonette
   der Bolschewiken, an der Ostfront verfüttert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Hunger und Kälte, mit abgefrorenen Lippen, Füßen und Händen - damals nannte man uns
   Helden des Blutes und der Ehre. Wir haben für das Groß Deutsche Reich gekämpft, für
   Groß Vaterland. Gesättigt mit dem Geist des Sieges kämpften wir bis zur letzten Patrone und
   bis zum letzten tropfen Blut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir zahlten den höchsten Preis für unsere Leben und den Tod. Erstochen und erschlagen
   mit Bajonettes, und Kolben, exekutiert durch Erschießung. Nur unzählige haben wie durch
   Gottes Wunder zwischen Himmel und Hölle überlebt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich und mein Freund Masny aus Neu Bierun, waren zwei von denen, die diese Hölle durchlebt
   hatten. Es war eine Tragödie für mich und für viele andere, die auf dem Platz der Ehre ihr
   Leben hingegeben haben und sich auf dieser Frontlinie befunden haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Modliner Brückenkopf war es, wo wir nach vier Tagen ungleicher Kämpfe hungrig, ausgelaugt
   und ohne Munition - umzingelt von allen Seiten von Bolschewiken, von denen es wie in einem
   Ameisenhaufen nur so wimmelte - kapitulieren mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir waren in einer ausweglosen Situation. Wir flehten um die Unterstützung der Artillerie,
   welche es schon lange nicht mehr auf den befehlshabenden Plätzen gab. Es war für uns ein
   Augenblick des Grauens, der Verzweiflung und des Wehklagens. Sie haben uns alleine zum
   Fraß durch die Bolschewiki, des so genannten »Roten Todes«, gelassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einige nahmen sich das Leben weil sie nicht in die Hände des Feindes fallen wollten. Ich
   bin nicht in der Lage das zu beschreiben, dies war ein Erlebnis welches so niemand von uns
   erwartet hatte. Wir hatten überhaupt keine Chance aus dieser Hölle zu entkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gab keine Luft zum atmen, so sehr stank es nach Kot, Erbrochenem. Kopfschmerzen und
   Zitteranfälle, weil uns nur Sekunden vom »Roten Tod« trennten. Einige verloren da ihren
   Verstand, wurden verrückt. So blieb es mir bis heute im Gedächtnis und ich denke dass ich
   das bis zum Ende meines Lebens nicht vergessen werde, man kann das nicht vergessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß nicht wie es passierte dass wir überlebt haben. Dank nur und ausschließlich Gott
   welcher uns vor diesem grausamen Rotem Tode beschützt hatte, denn außer ihm gab es niemanden,
   der dies so geschehen machen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst später als sie uns in Richtung Russland - wo sich unser Gefangenenlager befunden hatte -
   wie Vieh getrieben haben, nahmen sie uns unsere Filsstiefel weg und ließen uns barfuß am
   15.01.1945, laufen. Es war Winter bis zu -36°C kalt, und die letzte Offensive auf der
   Ostfront. Da kreisten sie Berlin ein und der Krieg ging zu ende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich blieb im Lager »Breslitowsk« wo ich dann wegen Krankheit entlassen wurde. Ich hatte
   Lendenentzündung und Entzündungen der Gelenke in den Händen. Somit war ich nicht Arbeitsfähig.
   Im Oktober 1945 kamen wir in Pozna&amp;#324; an. Dort haben sie uns verladen, unsere Personalien
   aufgenommen und uns unsere russischen Entlassungspapiere - die auf einem Stück Papier
   eines Zementsackes mit Bleistift geschrieben wurden - weggenommen. Wir bekamen neue
   Papiere für eine Fahrt mit der Bahn &lt;abbr title=&quot;Polskie Koleje Pa&amp;#324;stwowe&quot;&gt;PKP&lt;/abbr&gt;
   zu unserem Heimatort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich kam barfuß in der Gemeinde Neu Bierun an. Ich war nicht in der Lage irgendeine Art von
   Arbeit anzunehmen. Meine Mutter bekam aber nur 160z&amp;#322; Rente im Jahr 1946 und im Jahr 1947
   schon ein wenig mehr 270z&amp;#322;. Mit diesem Geld hat sie mich kuriert und genährt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst nach zwei Jahren der Krankheit konnte ich eine Arbeit in der Kohlengrube Ziemowit,
   der so genannten Güntergrube annehmen. Dort arbeitete ich bis zum Jahre 1978 im Oktober.
   Seit diesem Zeitpunkt bin ich auf einer Invaliden- und Altenrente.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;
   &lt;img class=&quot;photo fr&quot; src=&quot;/img/artikel/robert_pannek.jpg&quot; alt=&quot;Passphoto eines 75 Jährigen&quot; style=&quot;width: 113px; height: 150px;&quot; /&gt;
   Dies war ein Tagebucheintrag, den mein Großvater kurz vor seinem Tode
   schrieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Robert Pannek&lt;br /&gt;
   * 22.03.1926 in Laurahütte&lt;br /&gt;
   &amp;#8224; 15.03.1999 in Neu Bierun&lt;br /&gt;
   &lt;strong&gt;Erkennungsmarke:&lt;/strong&gt; -2535- Stmm.Bttr.A.E.u.A.A.m.54&lt;br /&gt;
   &lt;strong&gt;Truppenteil:&lt;/strong&gt; lt. Meldung vom 5.7.1944 6./Gren.Rgt 186&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/img/artikel/robert_pannek_berlin.jpg&quot; alt=&quot;Eine Bescheinigung über die Wehrdienstzeit bei der Wehrmacht&quot; style=&quot;width: 480px; height: 640px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
        </description>
        <pubDate>Thu, 04 Nov 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/zweiter-weltkrieg</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/minderungsbetrag</guid>
        <title>Minderungsbetrag Ein offener Brief an das Arbeitsamt</title>
        <description>
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Dies ist ein Brief meiner Frau an das Arbeitsamt, nachdem sie ihren Bescheid wegen der Minderung des Arbeitslosengeldes bekommen hatte. Leider ist die Rechtslage zur Zeit so, dass man die Situation einfach hinnehmen muss. Auch der Arbeitgeber »soll« nur auf die Meldepflicht hinweisen, er muss nicht.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vielen Dank an Cecilia, dass ich ihren Brief hier veröffentlichen durfte. Vielleicht hilft dass dem einen oder anderen diese Fehler zu vermeiden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe vor einigen Tagen einen Brief der Bundesagentur für Arbeit bekommen, betreffend der Erläuterungen zum Bewilligungsbescheid - 
Minderung gemäß § 140 Drittes Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) erhalten. Wie ich aus dem Brief entnehmen konnte, werde ich Arbeitslosengeld 
ab dem 08.09.2004 bekommen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich ja Arbeitslosengeld beantragt. Von diesem Arbeitslosengeld werden 210,- EUR als 
Strafe einbehalten, da ich mich 114 Tage zu spät arbeitssuchend gemeldet habe.&lt;/p&gt;
 
&lt;p&gt;Ich hätte mich also schon am 17.05.2004 arbeitssuchend melden sollen, um diese Strafe zu vermeiden? Dann frage ich mich folgendes:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt; 
&lt;li&gt;Warum sollte ich mich arbeitssuchend melden wenn ich schon eine Arbeit habe? Mein damaliger Arbeitgeber hat mir damals zwei 
Möglichkeiten aufgezeigt: Entweder dürfe ich bei der Firma weiter arbeiten, aber nur als 400-EUR-Kraft, oder ich müsse meine Arbeit 
verlassen. Ich wollte nicht arbeitslos werden, ich wusste ja schon wie schwierig es für mich als Ausländerin ist hier in Deutschland eine 
Arbeit zu finden. Deshalb war ich dankbar, dass ich überhaupt in der Firma bleiben dürfte. In meinem Heimatland gibt es keine 
steuerfreie Beschäftigungen, und ich hatte keine Erfahrung damit. Mein Arbeitgeber hat mir auch überhaupt keinen Hinweis gegeben (obwohl er das sollte), 
dass ich mich als Arbeitssuchende melden sollte. Ich habe gleich das Änderungsformular ausgefüllt und an das Arbeitsamt Bamberg geschickt. 
Da ich keine Antwort oder sonst irgendwas zurück bekam, dachte ich, es sei alles in Ordnung. Jetzt im Nachhinein wundere ich mich, warum mich 
die Bundesagentur für Arbeit, nachdem sie meine Änderungsmitteilung erhalten hat, nicht darauf aufmerksam gemacht hatte, dass ich die Pflicht habe
mich als arbeitssuchend zu melden, wenn ich eine geringfügige Beschäftigung anfange?&lt;/li&gt;

&lt;li&gt;Ich war mit meiner geringfügigen Beschäftigung zufrieden. Da ich unter einer psychischen Krankheit leide, vertrage ich absolut keinen 
Stress. Jede Stresssituation löst die Symptome der Krankheit aus. Die 4 Stunden am Tag, die ich gearbeitet habe, waren genug für mich. Das 
war genau so viel wie ich meistern konnte - aber mehr nicht. Hätte ich mich aber damals »richtig« verhalten und mich gleich arbeitssuchend 
gemeldet, hätte ich, sobald ich einen Angebot einer Versicherungspflichtigen Beschäftigung bekommen hätte, meinen 400,- EUR Job beenden 
müssen und stattdessen die neue Arbeit annehmen müssen. Egal welche Arbeit mir vorgeschlagen wäre, hätte ich diese gleich annehmen 
müssen. Außerdem war ich und bin immernoch während der ganzen Zeit Hausfrau und Mutter. Das ist wohl auch eine Art &quot;Vollzeitbeschäftigung&quot;? Ich 
glaube es gibt in Deutschland genug Hausfrauen und Mütter die einfach zu hause bleiben (z.B. weil der Ehegatte arbeitet) und sich weder 
arbeitssuchend melden noch Arbeitslosengeld beantragen - genau so wie ich. Werden die alle später, wenn sie sich doch arbeitssuchend melden,
und Arbeitslosengeld beantragen, mit einer solchen Minderung bestraft?&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Warum eigentlich? Warum muss man eine andere Arbeit suchen, wenn man mit seiner zufrieden ist (auch wenn man wenig Geld verdient)? Ich 
würde schon verstehen, dass das Arbeitsamt möchte, dass ich eine versicherungspflichtige Beschäftigung annehme, wenn ich ab dem 17.05.2004 
einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt hätte. Das habe ich aber nicht gemacht. Ich habe den Antrag erst am 08.09.2004 gestellt. 
Erst ab diesem Datum verlange ich irgendwelches Geld vom Arbeitsamt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieso bekomme ich denn für diese Zeit, während dessen ich kein Geld beantragt hatte, eine Minderung? Es ist wohl egal ob ich mich 
arbeitssuchend melde oder nicht, solange ich nichts vom Arbeitsamt verlange? Es ist wohl egal solange ich mit meiner Arbeit die ich habe und 
meinem Leben zufrieden bin?&lt;/p&gt;
 
&lt;p&gt;Jetzt bin ich aber nicht besonders zufrieden. Ich hätte bessere Informationen und Rückmeldungen, in so einem hoch entwickelten Land wie 
Deutschland, erwartet, ich habe mich aber anscheinend getäuscht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es wäre sehr nett von Ihnen wenn Sie mir einige Antworten auf meine Fragen geben würden. Und schreiben Sie mir &lt;strong&gt;BITTE&lt;/strong&gt; in einer einfachen 
Sprache, denn Deutsch ist nicht meine Muttersprache und ich tat mir schwer den letzten Brief zu verstehen. Vielen Dank!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Cecilia {Nachname}&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 04 Oct 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/minderungsbetrag</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/selftreffen-2004</guid>
        <title>SELF Treffen 2004 - ein Erfahrungsbericht aus Dresden</title>
        <description>
&lt;h2&gt;Freitag - die Ankunft&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Mondpalast, in Comicform&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/mondpalast.jpg&quot; style=&quot;width: 320; height: 212px;&quot; class=&quot;fl&quot; /&gt;
Irgendwann gegen 15:00 Uhr bin ich hier in Bamberg von Thoralf abgeholt worden.
   Ich hatte ihn noch nie gesehen, und er mich auch nicht. Natürlich haben wir uns
   gegenseitig auch nicht beschrieben, und ich hatte eigentlich gedacht dass er
   erst einmal alle Männer vor dem Bahnhof fragen muss, ob sie Jeena heißen. Das
   wäre bestimmt lustig geworden ;). Er kam dann aber irgendwie doch zielstrebig
   auf mich zu und fragte nur mich. Irgendwie musste ich wohl eine SELF-Ausstrahlung
   gehabt haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir packten also meinen Rucksack ein und es ging innerhalb von drei Stunden von
   Bamberg nach Dresden, wo wir uns zwar erst einmal verfahren hatten, nach einem
   kurzen Telefonat aber dann doch recht flott das Hostel »Mondpalast« gefunden
   hatten. Ein Parkplatz war dann auch gleich gefunden und wir stiefelten ins Hostel
   rein. Dort saßen aber dann auch schon ein paar unterschiedliche Gruppen an
   verschiedenen Tischen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So jetzt kannte weder ich noch der Thoralf irgendjemanden von diesen verschiedenen
   Gruppen persönlich oder haben jemanden auf einem Bild gesehen. Nicht einmal an
   den Stimmen konnten wir jemanden erkennen. Doch da der Typ in der Mitte - ja
   genau der! - ist das nicht Stefan Münz? Jo genau, das ist er, ich habe ihn doch
   auf einem Bild vom DevTreffen bei dieser Vereinsgründung gesehen. Also da sind
   wir richtig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also in Richtung dieser Tische gelaufen, Thoralf hinterher. Alle gucken uns an
   und sagen nichts - wir sagen auch nichts und gucken sie an. Eine halbe Minute
   Stille - »Hi, ich bin der Jeena, und wir wollten hier irgendwie einchecken oder
   so?«. Fragende Gesichter, und auf einmal - »ahh alles klar, dort könnt ihr
   einchecken, willkommen hier!«. Gut wir sind richtig :) - Großes Händeschütteln.
   Danach checkten wir ein und haben unsere Sachen auf die Zimmer gebracht.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Erstes kennenlernen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir wieder herunterkamen saßen auch schon noch ein paar Leute mehr am
   Tisch. Wir setzten uns also ganz rechts hin wo es noch freie Plätze gab. Dort -
   wie wir später herausgefunden haben - saß dann Chräcker mit seiner Frau Anke,
   Elya, Christian Kruse und die Daniela. So langsam kam man ins Gespräch, welches
   zu diesem Zeitpunkt eigentlich nur darum ging, wer wen eventuell noch kennt, oder
   wer dies oder das sein könnte (was im übrigen das ganze Wochenende so weiter
   ging...).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Am Elbufer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nachdem dann alle eingetroffen waren ging es runter zum Elbufer - Grillen war
   angesagt. Einbecker hat fünf Kästen Bier besorgt und noch einige Flaschen Wein.
   Natürlich auch Grillfleisch und Salate. Es gab auch zwei Billiggrills, die aber
   ihre Funktion zu unserer vollsten Zufriedenheit erfüllt haben (wenn man mal von
   den riesigen Qualmwolken über Dresden absieht, aber die Feuerwehr war zum Glück
   anderweitig beschäftigt). So unterhielten wir uns dort stehend oder auf Decken
   sitzend und liegend, Bier trinkend und das Essen genießend bis es dunkel wurde
   und noch länger :).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Ausblick war faszinierend, denn auf der anderen Seite des Ufers lag die
   stimmungsvoll angestrahlte Altstadt von Dresden. Da hatten Tobias und Antje
   wirklich ein wunderschönes Plätzchen für uns herausgesucht. Irgendwann mitten in
   der Nacht habe ich mit Raik beschlossen, dass wir doch noch jeder ein Steak
   essen wollten. Als wir diese auf den Grill draufschmissen, schlossen sich uns
   auch andere, die wohl noch Hunger hatten, an. Leider war der Grill schon fast
   aus, so dass wir ihn noch einmal von vorne anzünden mussten. Das wiederum hat
   so lange gedauert, dass alle anderen schon gingen. Wir blieben also da um unsere
   Steaks doch zu essen. Mit viel Grillanzünder, und ein wenig mehr Holzkohle, haben
   wir sie dann aber so stark gegrillt, dass sie schon total schwarz waren, und nur
   noch nach Asche schmeckten. Es knisterte überall in den Zähnen, so dass wir dann
   die letzten Steaks an die Fische in der Elbe verfüttern mussten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem langen Weg ins Hostel zurück haben wir uns zwar ein wenig verlaufen, es
   dann aber dennoch gefunden. Wir haben sogar daran gedacht, den Grill bis zum Auto
   vom Einbecker mitzunehmen. Wir haben dann im Nachhinein auch erfahren, dass
   einige noch mitten in der Nacht in andere Kneipen gezogen sind. Insgesamt ein
   feuchtfröhlicher Freitag Abend.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wir stören&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Als ich und Raik wieder im Hostel waren wollten wir uns die Küche und den
   Aufenhaltsraum mal näher anschauen. Wir gingen dort also rein und machten
   das Licht an. Interessiert haben wir uns den Raum mit den Stühlen und Tischen
   - in den eine große Gruppe Menschen reinpasst - angeschaut, als plötzlich eine
   Männerstimme aus der Küche uns auffordert: »Könntet ihr bitte das Licht
   wieder ausmachen?«. Wir drehen uns um und sehen einen älteren Mann - so zwischen
   40 und 540 Jahre alt. Er sitzt auf dem Mülleimer, freier Oberkörper, die Hand im
   Schritt, und die Unterhose runtergezogen bis zu den Knöcheln ... Wir sagen OK, gehen
   raus und machen das Licht aus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Lange Gespräche (Elya erzählt)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein kleines Grüppchen mit Antje, Stefan, Thomas J.S., Thomas W. und elya wollte
   nur noch einen kleinen »Absacker« im Mondpalast nehmen, der dann in ein längeres
   Fachgespräch mit »Sex on the Beach« ausartete. Elya wurde es um halb drei Uhr
   morgens beim Thema XSLT-FO definitiv zu bunt, und sie zog sich auf ihr
   »Mädchenzimmer« zurück, wo die vier Zimmergenossen eine Stunde später extremst
   rücksichtsvoll ihre Betten bauten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kneipentour (Jan erzählt)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ohne auf ein paar grillwillige Selfer zu warten und ohne schon
   schlafen gehen zu wollen, hat sich eine kleine Gruppe jüngerer Selfer (Hallo
   Roman ;-) noch auf eine kurze Kneipentour gemacht. Die dresdener Neustadt ist
   dafuer exorbitant gut geeignet. Gemütliche Kneipen, Bars und Musiklokale mit
   guten Bieren und fairen Preisen laden zum lange Feiern ein. So gegen sechs war
   dann aber auch Schluss, als von uns keiner mehr den Nerv hatte, auf die
   Eröffnung des Frühstuecksbüffets um acht zu warten.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Samstag - Sightseeing in Dresden&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Samstag früh bin ich gegen 9:00 Uhr aufgewacht. Da waren auch schon einige unten
   beim Frühstück, zu denen ich mich dann auch dazu gesellt habe. Mit der Zeit kannte
   man immer mehr Namen und konnte die Leute auch mit dem richtigen ansprechen. Sehr
   interessant war es zu erfahren, dass man sich im Schätzen des Alters der Leute vor
   dem Treffen um bis zu zwanzig Jahre (rauf und/oder runter) geirrt hatte. Auch neu
   für mich war es zu erfahren, dass einige der »Nicknames« eigentlich auch die
   richtigen bürgerlichen Namen waren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Auf in die Innenstadt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Plakat der CDU Politikerin Friederike de Haas&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/cdu.jpg&quot; style=&quot;width: 230px; height: 319px;&quot; class=&quot;fr&quot; /&gt;
   Gegen 11:00 Uhr wollten wir eigentlich losziehen, um uns die Stadt Dresden ein
   wenig näher anzusehen. Doch einige fehlten noch, wie zum Beispiel Raik, den ich
   erst einmal selbst behutsam aufwecken musste, damit er nicht den ganzen Tag
   verschläft ;-). Gemeinsam ging es dann in Richtung Elbe und dann über die Brücke
   in die Innenstadt. Sehr amüsiert hat uns dann der rießige Spruch auf der Wand:
   »STOPPT STOIBA«, oder auch ein Plakat der CDU Politikerin Friederike de Haas.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Grafitti: stoppt Stoiba&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/stoppt_stoiba.jpg&quot; style=&quot;width: 512px; height: 199px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Selfer am Brunnen&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/brunnen.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; class=&quot;fr&quot; /&gt;
   Dort sahen wir sehr vieles, was es aber war habe ich leider alles schon wieder
   vergessen (Christoph Schnauß hat die &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.ploetzli.ch/galerie/treffen2004&quot;&gt;Bilder
   von Henryk&lt;/a&gt; aber schon beschriftet). Ach, eine
   Sache ist mir im Gedächtnis geblieben: die neu aufgebaute Frauenkirche. Dort
   trafen wir dann auch Marlies. Nachdem sie jedem von uns die Hand geschüttelt hatte
   war ich auch an der Reihe, Stefan stellte mich ihr als Jeena Paradies vor, sie
   guckte erstaunt und sagte: »Und ich dachte immer du wärst ein Mädchen, deshalb
   war ich immer so freundlich zu dir.« (Mal sehen, wie sie in Zukunft zu mir
   ist...).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir verbrachten also den Mittag und den Nachmittag mit Sightseeing. In der
   Zwischenzeit haben wir uns auch in einem Café gestärkt und ausgeruht. So gegen
   halb drei trennten wir uns in drei Gruppen. Die eine ging auf eine
   dreiviertelstündige Tour durch die Frauenkirche, die andere ging auf eine
   Schiffsreise auf der Elbe - die um die zwei Stunden gedauert hatte - und ich,
   Thoralf, CK und Daniela haben uns einen Karstadt gesucht wo wir uns dann endlich
   zu vernünftigen Preisen was zu Trinken kaufen konnten :).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Auf dem Dampfer (Elya erzählt)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Selfer auf dem Dampfer&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/schiff1.jpg&quot; style=&quot;width:320 px; height: 240px;&quot; class=&quot;fl&quot; /&gt;
   Eine Dampfmaschine, blitzblank poliert und wie von Märklin trieb den historischen
   Schaufelraddampfer die Elbe rauf und schonte so unsere ebenfalls dampfenden Füße.
   Der Reiseleiter war ein hoch motivierter Dresdner Lokalpatriot, zumindest soweit
   man ihm nicht beim Sprechen zusah. Christoph S. ergänzte seine offiziellen
   Informationen noch um die eine oder andere saftige Anekdote. Achja, Christoph:
   wutki-chalupka ist angeblich der Orginial-russische Stamm für die »Saloppe«.
   Heißt soviel wie »Schnapskate« (paßte abends auch für die Bar im Mondpalast).
   Flußaufwärts des Blauen Wunders stand der für einen Euro zu kaufende Fernsehturm,
   eine schicke Immobilie, die wir uns für SELFHtml kaufen könnten, um einen
   repräsentativen Serverraum einzurichten. Dann reisen die Fans von überallher
   an und können sie ehrfurchtsvoll und mit dem gebührenden Sicherheitsabstand
   besichtigen. Und natürlich die Aussicht ;-) Abends planten wir dann noch die
   Wasserrutsche vom Turm in die Elbe dazu, und berechneten die entsprechenden
   Amortisationsraten. Oder so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;andere Selfer auf dem Dampfer&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/schiff2.jpg&quot; style=&quot;width:320 px; height: 240px;&quot; /&gt;
   &lt;img alt=&quot;Dampfer&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/schiff3.jpg&quot; style=&quot;width:320 px; height: 240px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;In der Frauenkirche (Jan erzählt)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Frauenkirche&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/frauenkirche.jpg&quot; style=&quot;width: 230px; height: 307px;&quot; class=&quot;fr&quot; /&gt;
   Der Weg in den Wiederaufbau der Frauenkirche führt zunächst
   in das Kellergewölbe, die sogenannte Unterkirche, die bereits fertiggestellt
   und fleissig benutzt wird. In der Mitte (In der Frauenkirche, einer sog.
   Lutherkirche ist alles Zentral um den Mittelpunkt, den Ort der Predigt,
   ausgerichtet.) hat eine elf Tonnen schwerer massiv-steinerner Altar seinen Platz
   gefunden, der, schwarz, im starken Kontrast zum sonst recht hellen Elbsandstein
   steht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war recht voll und uns blieben ein paar Stühle in den hinteren Reihen über,
   die zwei von uns noch später kommenden älteren Besuchern überlassen haben.
   Dann hörten wir einen kurzen Vortrag über die Geschichte und Enstehung der
   Kirche, gefolgt von einem Informationsfilm, der das riesengroße Projekt des
   Wiederaufbaus dokumentiert hat. Dann war die Zeit auch schon über und wir
   sind wieder rüber in Neustad geschlendert um das Tiki unsicher zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;In der Eisdiele&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nach der Tour in der Frauenkirche trafen wir die erste Gruppe wieder und
   beschlossen so langsam in Richtung Mondpalast zu pilgern. Während dieser
   Pilgerreise kamen einige auf die Idee noch Eis zu essen. Also auf zum Tiki in
   der Nähe des Mondpalastes. Dort gab es dann sehr gutes Eis, und Thoralf nahm
   die männliche Bedienung so auf den Arm, dass er fast befürchten musste, gar kein
   Eis zu bekommen. Glücklicherweise hat dieser das aber nicht so ernst genommen und
   auch unseren Thoralf bedient.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Bagels im Park&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Abends trafen wir dann die Gruppe, die mit dem Schiff unterwegs war, im
   Mondpalast, um in den Park aufzubrechen, denn dort sollten wir dann unser
   Abendessen zu uns nehmen - belegte Bagels.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Selfer beim Bagels essen&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/bagels1.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
   &lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/bagels2.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
   &lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/bagels3.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gemütliches und lustiges Beisammensitzen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;Selfer im Mondpalast&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/sitzen1.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; class=&quot;fr&quot;/&gt;
   Gestärkt, aber auch von Mücken
   zerstochen, kehrten wir beim Anbruch der Dunkelheit zum Mondpalast zurück, wo
   schon Tische für uns reserviert waren (»Merci de fumer«).
   Der letzte Abend hat also begonnen. Alle saßen nun da und unterhielten sich
   angeregt. Die einen über Computer, die anderen über Das Forum, wieder die
   anderen über ihre Jobs, einiges an Genussmitteln (Cocktails zum VIP-Preis)
   floss durch die trockenen Kehlen, und ich habe mich mit CK über unsere Kindheit
   auf dem Lande, die Zeit bei der Bundeswehr und auch allgemein über unsere
   bisherigen Leben unterhalten. Es war sehr sehr witzig und wir haben festgestellt
   dass man eigentlich überall auf dem Land eine ähnliche Kinheit hat, in der man
   große Tiere ärgert, mit Feuer spielt und noch andere Sachen macht, an die
   Stadtkinder gar nicht denken würden. So ging es dann den ganzen Abend bis ich
   gegen halb drei schlafen gegangen bin. Da schon einige früh fahren wollten habe
   ich CK beauftragt mich sobald er angekommen ist - er schlief beim Einbecker -
   mich zu wecken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/sitzen2.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
   &lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/sitzen3.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
   &lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;/img/artikel/selftreffen2004/sitzen4.jpg&quot; style=&quot;width: 320px; height: 212px;&quot; /&gt;
   
&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Sonntag - Frühstücken und Abreise&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es kam wie es kommen musste, CK weckte mich erst kurz vor zehn Uhr. Da waren
   leider schon einige Leute weg. Nichtsdestotrotz frühstückten wir noch einmal
   ganz gemütlich fast alle zusammen. Reden beherschte eigentlich das ganze
   Wochenende, nachdem sonst ja immer nur schreiben und lesen konnte. Thoralf
   und ich verabschiedeten sich dann so gegen 11:30 Uhr, und brachen auf in
   Richtung Heimat.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Fazit&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ein kleines Fazit noch zum Schluss. Im Forum und im Chat hat man so seine
   Vorstellungen wie jemand eigentlich so im richtigen Leben sein könnte. Einige
   erfüllen diese Erwartungen ganz gut, andere wiederum gar nicht. Genau so ist es
   beim Alter, Auftreten und sich wichtig fühlen ;). Es gibt Leute, die geschrieben
   arrogant rüberkommen und dabei real sehr liebe Menschen sind, es gibt andere die
   wie Plappermäuler rüberkommen und dann absolut die stillsten sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war ein sehr schönes Wochenende, welches ich jedem, der sich zur Community
   zugehörig fühlt, empfehlen kann. Es geht ins Geld und die Nächte sind kurz, aber
   es war einfach grandios. Danke noch mal im Namen aller Besucher an die
   Organisatoren Einbecker und Antje - Ihr habt das super organisiert!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Jeena Paradies&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt drei Bildergallerien vom diesjährigen Treffen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.visuelya.de/selftreffen/&quot;&gt;Elya&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://images.weinert.info/selftreffen2004&quot;&gt;Thomas Weinert&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.ploetzli.ch/galerie/treffen2004&quot;&gt;Henryk Plötz&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 06 Sep 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/selftreffen-2004</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/arbeitsamt-spammer</guid>
        <title>Spammer jetzt beim Arbeitsamt aber genau so unverschämt</title>
        <description>
&lt;p&gt;Jeder kennt doch diese Kleinanzeigen aus der Lokalen Zeitung:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;1 000,-- bis 3 000,-- EUR nebenberuflich.
Geht nicht - gibt´s nicht.
Keine Nahrung, keine Aloe Vera, keine Versicherung.
Tel. 05 31 / 2 14 58 72&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Für jeden !!! Wollen Sie wissen,
wie man schnell und garantiert bis zu 1 Million Euro
verdienen kann? Voraussetzung: Deutsch, Internet.
Rufen Sie an: 01 77 / 5 38 35 62&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Natürlich ruft man da nicht einmal an weil man eh schon weiß dass das im Endeffekt nur Betrug ist und man nichts daran verdient.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Auf der Arbeitsagentur Seite&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich gehe manchmal auf die Seite des Arbeitsamtes um mich dort umzuschauen ob es da nicht Leute gibt die Aufträge für einen Webdesigner haben. Die meisten Jobangebote sind da nicht unbedingt in meinem Bereich sondern eher in München, Berlin und Hamburg was ja alles zu weit weg von mir ist. Aber es gibt mittlerweile auch sehr viele Angebote mit der Bezeichnung »&lt;strong&gt;Webdesigner/-in&lt;/strong&gt; | Diverse Standorte«. Einen solchen habe ich mir näher angeschaut:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;h4&gt;Stellenbeschreibung &lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Wir suchen mehrere &lt;strong&gt;Software - Entwickler und Designer&lt;/strong&gt; neben-oder hauptberuflich m/w alle Nationalitaeten, mit Sprachkenntnisse in Ungarisch, Griechisch, Französisch, Portugiesisch, Slowakisch, Slowenisch, Holländisch, Norwegisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Polnisch, Kroatisch, Bosnisch, Serbisch, Türkisch, Thailändisch, Chinesisch oder Arabisch. Es besteht die Moeglichkeit diese Taetigkeiten von zu Hause aus am PC auszuueben. Weitere Infos erhalten Sie per E - Mail management@europ2000.com Bitte beachten Sie, dass wir nur Bewerbungen in elektronischer Form bearbeiten.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Die Kommunikation mit der Firma&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Erster Kontakt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Also gut, ich hingeschrieben, da ich ja Polnisch und Schwedisch (mit Unterstützung meiner Frau) auf jeden Fall hin bekommen würde. Dann kam eine Antwortmail:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Sehr geehrte Bewerber/in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Stellenangebote&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir sind ein solides wachsendes, erfolgreiches Unternehmen und suchen weltweit mehrere Mitarbeiter Neben- oder Hauptberuflich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die noch nicht fertiggestellte Beta Partner Webseiten WAP Noni müssen Sie in Ihrer Landessprache erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.manuiateam.com/&quot;&gt;http://www.manuiateam.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ins&gt;[Hier kamen dann ein paar Links zu anderen Seiten]&lt;/ins&gt;&lt;br /&gt;
Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch sollten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;/p&gt;
&lt;address&gt;Reinhold Hartmann&lt;br /&gt;
International Business Consultancy&lt;br /&gt;
Noni ID# 1884162&lt;br /&gt;
Schubertstr. 18&lt;br /&gt;
D-64839 Münster&lt;/address&gt;
&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h3&gt;Persönlicher Kontakt per Telefon&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Also die Seiten sahen ja fürchterlich aus und ich dachte: »Da kann man doch einiges machen damit diese besser werden, und auch noch Geld damit verdienen«. Es ging irgendwie um ein Getränk dass angeblich gesundheitsfördernd ist Ich rief also diese Firma, die ihren Sitz in Münster hat, an. Dort erzählte ich warum ich anrufe und fragte worum es sich denn dabei eigentlich so handeln würde, da ja irgendwie alles nur so schleierhaft dargestellt wurde. Ich sollte also die Seite übersetzen und pro Wort so und so viel bekommen so dass ich dann 1500,- \u20ac für die Übersetzung bekommen sollte. Er hätte aber auch schon viele Bewerber für Polen, für Schweden hat er aber noch keinen. Trotzdem redete er immerzu darüber dass ich die Polnische Seite übersetzen sollte, von Webdesign war gar keine Rede. Er sagte noch dass das schon viel Arbeit ist und nicht mit einer halben Stunde am Tag erledigt ist, und dass das schon für länger vorgesehen ist nicht nur für zwei Monate oder so was. Er hätte jetzt aber noch viel zu tun und würde mich dann am nächsten oder übernächsten Tag anrufen und mir bescheidgeben. Wir legten auf und ich arbeitete weiter an meinen Projekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;5 Minuten später klingelt das Telefon und der Mann ist noch einmal dran. Er fragt mich nach dem alter, und als ich sage dass ich 26 bin freut er sich und sagt dass das gut sei, denn sie haben ja auch ein junges Team. Ich würde dann gut reinpassen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Leider wird auch schamlos gelogen&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Eine halbe Stunde später klingelt wieder das Telefon und dieser Mann ist wieder dran. Er erzählt mir dass jetzt bald eine Frau &lt;var&gt;(Namen vergessen)&lt;/var&gt; vom Schweizerischen Partnerunternehmen &lt;var&gt;(Namen auch vergessen)&lt;/var&gt; anruft und mit mir die Einzelheiten klärt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines mal voraus, die Firma in Münster hat die Vorwahl &lt;strong&gt;06071&lt;/strong&gt; Da meine Schwester in der Schweiz wohnt und mich öfter anruft weiß ich dass die Schweiz die Vorwahl &lt;strong&gt;0041&lt;/strong&gt; hat.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Konkrete Fragen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Fünf Minuten nach dem letzten Gespräch klingelt also wieder das Telefon und auf der Anzeige steht nicht 0041 sondern &lt;strong&gt;06142&lt;/strong&gt;. Komisch dachte ich wer das jetzt wohl ist? Am anderen Ende meldete sich eine Frau die noch einmal fragte ob der Herr Hartmann denn schon Bescheid gesagt hatte dass sie anruft. &lt;cite&gt;»Haben Sie denn noch Fragen?«&lt;/cite&gt; fragte sie mich der noch keine Ahnung hatte was ich da überhaupt machen sollte. Also fragte ich genauer nach.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist also eine Firma die irgendwas verkauft. In Polen verkaufen sie das noch nicht weil sie den Markt dort jetzt erst eröffnet haben. Ich sollte also die deutsche Seite ins polnische übersetzen und sie dann online bringen. Soweit alles gut dachte ich mir. Dann sollte ich aber noch den Support für die Seite übernehmen, und ich dachte wie Support? Na wenn da Anfragen kommen soll ich die bearbeiten. Ja wie Anfragen? Zu der Seite oder was? Naja &lt;strong&gt;wenn die Leute das Produkt kaufen wollen dann soll ich das halt alles übernehmen, von der Beantwortung der E-Mail über Geldeinzug und Versandt dieses Produktes&lt;/strong&gt;. Ich würde dann für die Übersetzungstätigkeit Geld bekommen und dann eine Provision für die verkauften Produkte.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Zusammenfassung des Arbeitsplatzes&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Aha dachte ich, ich soll also für mich eine Homepage mit den übersetzten deutschen Texten von denen machen, und für diese überall in Polen werben. Auf dieser soll ich dann ausschließlich das Produkt, also irgend einen teueren Saft den sowieso keiner braucht und kaufen wird, bewerben und verkaufen. Außerdem soll ich die ganze Abwicklung machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Naja, das stand aber nicht in der Stellenausschreibung dass ich dann eigentlich als selbständiger Unternehmer Ihnen irgendeinen Saft abkaufen muss um ihn dann in Polen zu verschachern. Die Stimme der Frau fing an zu zittern. Ich machte ihr das Angebot dass ich die Übersetzung und die Seite machen könnte, und auch nur dafür bezahlt werden würde. Die Betreuung könnte aber dann ein anderer, auch jemand der keine Ahnung von HTML und PHP hat, durchführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja Sie weiß nicht so genau, sie müsste da noch einmal nachfragen ob das so geht, aber eigentlich ist das gekoppelt und so. Ich sagte ihr, sie solle mich einfach wieder anrufen wenn ihnen mein Angebot zusagt. So legten wir beide auf&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Endgültige Absage&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zwei Tage habe ich nichts von der Firma gehört oder gelesen. Heute kam eine E-Mail:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;Sehr geehrte Bewerber/in&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir an eine Zusammenarbeit keine Interesse haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir wünschen Ihnen für Ihre berufliche Zukunft viel Erfolg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;br /&gt;
Reinhold Hartmann&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;h2&gt;Resümee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich habe in der Zwischenzeit auch noch länger auf der Arbeitsamt Seite herum gestöbert und entdeckt, dass egal nach welchem Job man sucht, immer diese Firma auftaucht und einem was weiß machen will. Es ist aber auch nicht die einzige Firma die solchen Spam betreibt. Die ganze Datenbank der Arbeitsagentur ist verseucht von solchen Leuten, denen die Anzeigen in den Lokalzeitungen zu wenig bringen und zu teuer sind. Die Arbeitsamt Seite ist der optimale Werbeplatz für solche unseriöse Firmen die einem eigentlich nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wünschte mir dass die Arbeitsagentur so etwas verhindern könnte aber wie sie ja auch schon in der Presse sagte ist es unmöglich alle Jobangebote auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was man aber dennoch machen könnte ist einer Schwarze Liste zusammen zu stellen, die genau so wie bei E-Mail Spam gleich so etwas unterbindet wenn sich eine Firma in dieser Richtung einen Namen gemacht hat. Bisher dürfen solche Firmen weiterhin die Datenbank des Arbeitsamtes fröhlich zuspammen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;update&quot;&gt;[Update: 12.05.2004]&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Heute habe ich einen Brief vom Anwalt des Herren Hartmann bekommen, in dem dieser mich darauf Aufmerksamm macht, dass der Herr Hartmann keinen Spam betreibt. Hiermit will ich ausdrücklich sagen dass er wirklich keinen Spam betreibt, sondern nur Jobangebote einstellt, die er schwammig formuliert, und auch bei einer Nachfrage per E-Mail nicht verrät dass es sich anstatt einer Webdesigner Arbeit um eine Vertreter Arbeit handelt, bei der man einen Saft übers Internet im Ausland vertreibt.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Sat, 14 Aug 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/arbeitsamt-spammer</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/guyana</guid>
        <title>Webdesign in Guyana - Entwicklungshilfe übers Internet</title>
        <description>
 &lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Karte größer anzeigen&quot; href=&quot;/img/artikel/suedamerica.gif&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/img/artikel/suedamerica.gif&quot; alt=&quot;eine Karte von Südamerika auf der  Guyana hervorgehoben ist&quot; style=&quot;width:140px; height:250px;&quot; class=&quot;fr&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
    Wo ist eigentlich Guyana? Wie auf der Landkarte leicht zu erkennen
    liegt Guyana im Norden Südamerikas. Guyana - früher Britisch Guyana - grenzt
    im Norden am Pazifischen Ozean, im Osten Surinam, im Süden Brasilien und im
    Westen Brasilien und Venezuela. Guyana zählt trotz seines Reichtums an Boden-
    und Naturschätzen zu den unterentwickelten Ländern der Erde.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Wie alles begann&lt;/h2&gt;
 &lt;p&gt;Ich lese viel und oft auf 
    &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://andybudd.com/&quot;&gt;Seiten&lt;/a&gt; 
    &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://stopdesign.com&quot;&gt;begabter&lt;/a&gt;
    &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://hicksdesign.co.uk/journal/&quot;&gt;Webdesigner&lt;/a&gt;
    im Ausland, einer meiner Favoriten ist &lt;a class=&quot;extlink&quot;
    href=&quot;http://www.mezzoblue.com/about/dave/&quot;&gt;Dave Shea&lt;/a&gt; mit seiner Seite
    &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://mezzoblue.com&quot;&gt;mezzoblue.com&lt;/a&gt;.
    Wie auch viele andere stellt er alle paar Tage ein paar besuchenswerte Links
    zusammen und veröffentlicht sie auf seiner Seite. Vor zwei Wochen habe ich den
    Titel »&lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.mezzoblue.com/dailies/2004/05/24/&quot;&gt;peace
    corps volunteer needs some design help ...;&lt;/a&gt;« gefunden und fand
    ihn auf Anhieb so interessant dass ich mir den
    &lt;a href=&quot;http://www.grimy.org/~broke_kid/archive/000145.html&quot;&gt;Beitrag
    von Scott Stadum&lt;/a&gt; ganz durchlas.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Zusammengefasst stand dort dass er als Freiwilliger in Südamerika arbeitet
    und dort versucht als Berater den Leuten zu helfen. Es gibt dort
    Organisationen die viel von einer guten Onlinepräsenz profitieren würden
    aber kein Geld haben Designer zu bezahlen. So fragte er in seinem Weblog
    ob es da draußen in der Welt nicht ein paar Webdesigner geben würde die
    ein CSS Template für diese Organisationen entwickeln würden. Die Inhalte
    pflegen dann die Leute vor Ort selbst ein. Ich fühlte mich angesprochen
    und schrieb eine E-Mail.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Worum es dabei eigentlich geht&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Peace Corps volunteer&lt;/h3&gt;
 &lt;blockquote cite=&quot;http://www.peacecorps.gov/index.cfm?shell=learn.whatispc&quot;&gt;
 &lt;p&gt;The Peace Corps traces its roots and mission to 1960, when then-Senator
    John F. Kennedy challenged students at the University of Michigan to serve
    their country in the cause of peace by living and working in developing
    countries. From that inspiration grew an agency of the federal government
    devoted to world peace and friendship.&lt;/p&gt;
 &lt;/blockquote&gt;
 &lt;p&gt;Die Peace Corps Freiwilligen kommen also aus Amerika und leben und arbeiten
    in Entwicklungsländern.. Dort helfen sie Firmen und Organisationen damit
    sie irgendwann auf eigenen Beinen stehen können und dem Wettbewerb
    standhalten können. Genau das gleiche macht auch Scott  Stadum welchen ich
    angeschrieben habe.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Natürlich könnte er für sie innerhalb von ein paar Stunden eine Seite
    erstellen, schreibt er in einer E-Mail, aber das wäre am Ziel vorbeigeschossen.
    Es würde nichts bringen. Viel zu oft musste er erleben dass sie zusammen ein
    Geschäft aufgebaut haben, alles lief gut und nachdem er weiterreiste -
    um anderen zu helfen - brach alles zusammen und es blieben nur noch
    Trümmer übrig.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Nein es geht um »Hilfe zur Selbsthilfe«. Es bringt den Leuten dort nichts
    wenn sie Geld bekommen um für sich einen Webmaster aus Amerika oder Europa
    zu engagieren, nein man muss ihnen beibringen wie sie selbst - mit den
    Mitteln die ihnen zur verfügung stehen - etwas auf die Beine bekommen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Ich persönlich habe bisher nur sehr selten für Länder in der dritten Welt
    gespendet. Man hört ja immer die Geschichten von skrupellosen
    Geschäftemachern die für die Verwaltung der Gelder so viel verlangen
    dass im Endeffekt von dem gespendetem Geld nur noch rund 5% ankommen.
    Und der Gedanke immer und immer nur zu spenden ohne dass es was helfen
    würde hat mich auch nicht gerade zum spenden animiert. Doch hier habe
    ich eine Chance erkannt direkt helfen zu können.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Meine Aufgabe bei der ganzen Sache&lt;/h2&gt;
 &lt;p&gt;Meine Aufgabe bei dieser ganzen Sache war es die bestehende Seite neu zu
    gestalten. Ich sollte ein  Template entwickeln, anhand dessen Webmaster
    in Guyana lernen können mit HTML und CSS umzugehen. Ein Template ist eine
    Vorlage mit Lücken (bzw. Lückenfülltext), welche dann mit Inhalten aufgefüllt
    werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Meine Ziele waren&lt;/h3&gt;
 &lt;ul&gt;
  &lt;li&gt;professionelles Aussehen&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;schneller download&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;veränderbare Schriftgröße&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;unabhängig von Ausgabegerät bzw. Fenstergröße&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;gute Zugänglichkeit&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;gute Bildqualität&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;Formatierung möglichst vieler wahrscheinlich vorkommender Tags&lt;/li&gt;
  &lt;li&gt;genaue Kommentierung der Stylesheets&lt;/li&gt;
 &lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Die Entwicklung&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Ich habe mich hingesetzt und mir zwei Tage nur dafür Zeit genommen. Ich habe
    es ganau so angegangen wie ein normales Projekt. Also erst das grundlegende
    Design aufgezeichnet, Farben ausgewählt, passende Bilder gesucht, alles
    aufgesetzt, verworfen noch einmal aufgesetzt, in allen erdenklichen Browsern
    getestet, mich über den Internet Exploerer geärgert, nachgebessert und so
    weiter. Bis es schließlich so weit war dass ich selbst zufrieden war.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Dann war das CSS Stylesheed dran kommentiert zu werden. Dies war ein
    hartes Stück Arbeit da ich normalerweise niemandem erklären muss warum
    ich diesen oder jenen Hack einsetzte, es soll einfach funktionieren. Bei
    diesem Projekt sollten aber andere Menschen daraus lernen. So habe ich es
    dann doch geschafft alles relevante so zu kommentieren dass diese Datei dann
    auch einigermaßen verständlich rüber kam.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Webdesigner in Guyana werden dann mit Scott das ganze durchgehen und
    versuchen für sich daraus zu lernen. Wenn sie verstanden haben wie es
    funktioniert werden sie nach und nach die Inhalte, die schon vorhanden sind,
    einpflegen. So entsteht aus meinem Template eine gute, zugängliche und
    professionelle Seite auf die sie selbst stolz sein können und mit der sie
    viele neue Kunden gewinnen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Das Ergebnis&lt;/h3&gt;
&lt;h4&gt;Vorher:&lt;/h4&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/img/artikel/guyana-tourism-homepage.png&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;Screenshot der
     alten Homepage&quot; src=&quot;/img/artikel/guyana-tourism-homepage_thm.jpg&quot;
     style=&quot;width:150px; height:116px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; Screenshot 126KB&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Nachher:&lt;/h4&gt;
 &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/test/guyana/&quot;&gt;&lt;img alt=&quot;neues Template&quot;
     src=&quot;/img/artikel/guyana-tourism-new_thm.jpg&quot;
     style=&quot;width:150px; height:116px;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für die Wissbegierigen hier ein &lt;a class=&quot;intlink&quot;
    href=&quot;/test/guyana/css/screen.css&quot; &gt;Link zur CSS Datei&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Warum sollte man so etwas machen?&lt;/h2&gt;
&lt;h3&gt;Man fühlt sich gut dabei&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Die Leute denen man mit »Hilfe zur Selbsthilfe« auf die Beine hilft können
    irgendwann einmal ohne fremde Hilfe ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen.
    Es ist ein tolles Gefühl dann zu sich sagen zu können dass man ihnen dabei
    helfen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kein Geld ausgegeben&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Wir haben doch alle zu wenig Geld und jeder jammert darüber. Wenn man damit
    helfen kann was man selbst kann dann muss man keinen einzigen Cent aus der
    Haushaltskasse anrühren und man fühlt trotzdem dass man was für seine
    Mitmenschen tun kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was bringt es mir persönlich?&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Auch einem selbst kann so etwas weiterbringen. Ein abstraktes Beispiel ist
    Irland und die EU. Irland wurde als armes Land in die EU aufgenommen. Niemand
    konnte sich dort irgendwelche Waren aus dem teuren Ausland kaufen. Kein
    Land der EU hatte einen Vorteil davon dass Irland aufgenommen wurde und
    dort Fördergelder einflossen. Doch nach einigen Jahren blühte die
    Wirtschaft auf und der Lebensstandard hob sich auf das Niveau der übrigen
    EU Länder. Jetzt plötzlich konnte man viele Waren dort hin exportieren und
    mit den Menschen dort Geschäfte machen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Genau so könnte es mit jedem anderen Land auf der Erde laufen, nicht nur mit
    jedem Land man kann sogar sagen mit jeder Firma auf der Welt. Wenn ich jetzt
    also jemandem in Guyana helfe, wird er dort mehr Erfolg haben. Wenn er mehr
    Erfolg hat kann er mich irgendwann engagieren damit ich wieder was für ihn
    mache. Warum sollte er auf jemanden anderen zugreifen wenn er mit meiner
    Arbeit zufrieden war? Es geht also auch darum mit einer guten Sache seinen
    Namen bekannt zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was spricht dagegen?&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Dagegen spricht natürlich auch einiges: Wer zahlt während dessen ich für
    die arbeite meine Miete? Wer zahlt mein Essen und Trinken? Wer versorgt
    meine Familie? So etwas kann man natürlich nur in seiner Freizeit machen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Warum machst du so was nicht?&lt;/h3&gt;
 &lt;p&gt;Ich sage nicht dass jetzt jeder loslaufen soll und in Guyana eine Firma
    suchen soll für welche er eine Seite machen kann. Nein auch hierzulande gibt
    es viele Leute die »Hilfe zur Selbsthilfe« benötigen und zwar in vielen
    verschiedenen Bereichen. Man muss nur die Augen offen halten und empfänglich
    für so etwas sein. Mit Geld kann man viel erreichen, mit Taten aber noch viel
    mehr.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Ich würde mich auch über ein paar von euren Geschichten freuen. Schreibt mir
    was ihr so gemacht habt oder noch vor habt zu tun.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 07 Jun 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/guyana</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/kinderschlagen</guid>
        <title>Kinder schlagen ist gesetzlich verboten</title>
        <description>
   &lt;p&gt;Schlägst du immer noch deine Kinder? Dann denke daran dass du dich strafbar machst.
   Bist du ein Kind das geschlagen wird? Dann wende dich an das Jugendamt, denn seit dem
   Jahr 2000 hast du ein einklagbares Recht auf gewaltfreie Erziehung!&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Zuschlagen noch Salonfähig?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Durch eine &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://selfforum.teamone.de/archiv/2004/3/75986/#m437734&quot;&gt;Diskussion
im SELFHTML Forum&lt;/a&gt; über das schlagen von Kindern bin ich erst auf
den Gedanken gekommen ein wenig über dieses Recht zu forschen. Ich konnte zwar nicht
sagen ob das auch im Gesetz so verankert ist, aber da ich von meinen Eltern nie
geschlagen wurde bin ich naiverweise davon ausgegangen dass das heutzutage ganz
normal ist. Aber weit gefehlt wie ich im Laufe dieser Diskussion feststellen musste.
Anscheinend gibt es doch noch Leute die wirklich daran glauben dass man Kinder nur
mit Gewalt erziehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeder von uns kennt den &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/gg/art_1.html&quot;&gt;Art.1 Abs.1 des Grundgesetzes&lt;/a&gt;
»Die Würde des Menschen ist unantastbar.« jetzt frage ich mich: »Ist denn ein Kind kein Mensch
dessen Würde schützenswürdig ist?« Denn ist das schlagen auf den Po nicht eine Erniedrigung
die ihres gleichen sucht? Man ist dem anderen Menschen als Kind schutzlos ausgeliefert
und muss die Peinigung vielleicht noch vor anderen Menschen erdulden, ohne dass einem
jemand hilft.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Ab wann zuschlagen?&lt;/h3&gt;
  &lt;p&gt;Es wird argumentiert dass man den Kindern zeigen muss was recht und falsch ist,
  notfalls mit Zuhilfenahme von Gewalt. Doch da muss man sich einige Sachen überlegen:&lt;/p&gt;
  &lt;ul&gt;
   &lt;li&gt;Wer entscheidet ab wann zugeschlagen werden darf?&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Wenn es die Eltern sind, woher haben sie das Wissen?&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Ist nicht bei jedem die Grenze wo anders?&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Warum überhaupt zuschlagen?&lt;/li&gt;
 &lt;li&gt;Gibt es wirklich keine Alternative mehr oder sind wir einfach zu faul danach zu suchen?&lt;/li&gt;
  &lt;/ul&gt;
  &lt;h3&gt;Dumme schlagen zu&lt;/h3&gt;
   &lt;p&gt;Ich bin der Meinung dass nur Leute die sich verbal nicht ausdrücken können,  sei es weil
   sie einfach zu dumm sind oder es von ihren Eltern nicht gelernt haben,  ihre Kinder
   schlagen. Wer es nicht schafft zu sagen und zu erklären was er will wird auf sich selbst
   wütend. Er wird wütend weil er weiß dass er das nicht kann, und um seine Wut zu entladen
   schlägt er zu. Da die Kinder meist körperlich schwächer sind oder schon so eingeschüchtert
   sind dass sie es nicht wagen etwas dagegen zu machen, ist es leicht sich so abzureagieren.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Eine Mutter schlägt zu und entschuldigt sich&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Während der Recherchen zu diesem Artikel bin ich auf ein Statement einer Frau gestoßen
   die von sich sagt:
   &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.kinder.de/kids/entwicklung_erziehung/info/schlagen.php&quot;&gt;»Ich
   schlage meinen Sohn.«&lt;/a&gt; Sie erzählt in ihrem Beitrag dass sie zwar ihren Sohn schlägt,
   sich aber bei ihm gleich danach entschuldigt und sagt dass sie einen Fehler gemacht hat.
   Sie sagt dass er zwar erst fünf Jahre alt ist aber sie versteht. Es sei eine Gewohnheit
   geworden.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Schlägt man beim Chef auch gleich zu?&lt;/h3&gt;
   &lt;p&gt;Welches Gesetz gibt uns das recht unsere Kinder respektloser zu behandeln als unseren
   Chef, oder Vermieter, oder Vater? Wenn ich das schon höre »Es ist eine Gewohnheit geworden
   dass ich meinen Sohn schlage« Warum ist es keine Gewohnheit geworden 
dass sie ihren
   Vorgesetzten schlägt? Genau weil dieser sich wehren kann und notfalls vor Gericht zieht.
   Ihr fünfjähriger Sohn wird das nicht machen, er ist ihr völlig ausgeliefert. Was
   nützt es ihm das sie sich gleich danach entschuldigt wenn sie eine halbe
   Stunde später wieder zuschlägt?&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Wenn man nicht vor hat sein Verhalten zu ändern dann sollte man sich auch nicht
   entschuldigen. Und diese Mutter hat es anscheinend nicht vor. Keiner kann mir erzählen
   dass man sein Kind drei Jahre lang schlägt ohne es zu wollen und es nicht schafft
   damit aufzuhören. Wenn sie ihrem Sohn den Respekt gegenüber einem Menschen zugestehen
   würde, welchen jeder Mensch verdient, dann würde sie sich spätestens nach zwei oder drei
   Monaten des Versuchens und Scheiterns Hilfe bei einem Psychologen holen. Anscheinend
   ist sie geistig nicht so weit dass sie das alleine schafft.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Kinder sind nicht dumm&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Aus eigener Erfahrung weiß ich: »Kinder sind nicht dumm.« Natürlich wissen sie nicht
    so viel über die Welt, woher denn auch? Trotzdem hat es bisher jedes Kind verstanden wenn
    man ihm eine Sache vernünftig erklärt. Gucken wir uns doch erst einmal selbst an was
    wir machen bevor wir die Schuld unseren Kindern zuschieben. Erklären wir das wirklich
    so wie es jemand hören muss der mit dieser Materie noch nie in Berührung kam? Wir
    regen uns über unverständliche Bedienungsanleitungen für Videorecorder auf aber machen
    wir unsere Anleitungen für die Kinder denn besser? Ist es nicht eher so dass wir
    immer nur total ungenau sagen was wir wollen und trotzdem von unserem Kind erwarten
    dass es selbst nachdenkt und das richtige macht? Vielleicht denken sich die Hersteller
    der Videorecorder genauso?&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Kinder lernen so viel so schnell, und wir nehmen es einfach so hin ohne sie dafür zu
    würdigen. Klar geht es für sie einfacher aber dafür müssen sie ja auch viel mehr auf
    einmal lernen. Wenn sie mal einen Fehler machen, haben wir wirklich das Recht sie mit
    Schlägen dafür zu bestrafen? Wenn ja, dann sollte auch unser Vorgesetzter genau dieses
    Recht erhalten. Sind wir etwa was besseres als unsere Kinder und verdienen wir mehr
    Chancen bevor wir geschlagen werden?&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Wie kann die Welt besser werden?&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Überall Kriege, Blutvergießen, Terror und Zerstörung auf der Welt. Woher wohl kommt
   das? Fangen wir doch mal beim kleinsten gemeinsamen Nenner unser Kulturen auf der
   ganzen Welt, der Familie.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Ein Vater kommt mit seinen Kindern nicht zu recht, er verprügelt sie regelmäßig weil
   er sich nur so Respekt verschaffen kann. Was lernt ein Kind daraus? Es lernt dass wenn
   es irgendetwas durchsetzen will, dies wohl nur - oder zumindest am zuverlässigstem - mit
   körperlicher Gewalt geht. Wenn man die anderen verprügelt machen sie das was man ihnen
   sagt. Das hat ja beim Vater auch immer sehr gut funktioniert, also wird es im eigenen
   Leben auch so angewandt, da man ja auch keine anderen Problembewältigungsstrategien
   kennengelernt hat.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Ihr wisst ja wie man dieses Spiel jetzt weiter treibt bis zu gewalttätigen
   Auseinandersetzungen mit der Polizei, Militär und bis zum Krieg gegen anders denkende
   Menschen. Wie sollen sich ganze Völker untereinander gewaltfrei verständigen wenn
   wir selbst es nicht mal schaffen uns ohne körperliche Gewalt mit unseren Kindern zu
   verständigen?&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Aufruf&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Hört auf eure Kinder zu schlagen! Sie haben es nicht verdient, egal was sie getan haben.
   Fasst euch selbst mal an der Nase und hinterfragt warum die Kinder so reagieren wie sie
   es tun. Sie sind nicht von Geburt an böse, sie haben ziemlich alles von euch gelernt
   was sie können, also zeigt 
Verantwortungsbewusstsein, seid gute Väter und Mütter und
   helft euren Kindern diese Welt zu einer besseren zu machen!&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;BGB § 1631&lt;/h3&gt;
   &lt;p&gt;Wen das noch nicht überzeugt hat, den muss dann wohl ein Gesetz überzeugen. Und seid
   euch gewiss wenn ich mitbekomme dass irgendwo ein Kind verprügelt wird werde ich
   entsprechende Schritte einleiten, und ihr solltet das auch tun denn Kinder können
   sich nicht wehren.&lt;/p&gt;
  &lt;blockquote class=&quot;gesetzestexte arabisch&quot; cite=&quot;http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bgb/__1631.html&quot;&gt;
  &lt;h3&gt;BGB § 1631 Inhalt und Grenzen der Personensorge&lt;/h3&gt;
  &lt;h4&gt;Fassung vom 02.01.2002&lt;/h4&gt;
  &lt;ol&gt;
   &lt;li&gt;Die Personensorge umfasst insbesondere die Pflicht und das Recht, das Kind zu pflegen,
    zu erziehen, zu beaufsichtigen und seinen Aufenthalt zu bestimmen.&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische
    Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;Das Familiengericht hat die Eltern auf Antrag bei der Ausübung der Personensorge
    in geeigneten Fällen zu unterstützen.&lt;/li&gt;
  &lt;/ol&gt;
  &lt;/blockquote&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 12 Apr 2004 00:00:00 +0200</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/kinderschlagen</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/fasching</guid>
        <title>Bambergs Fasching ein riesen (Werbe-)Flop?</title>
        <description>
   &lt;p&gt;Ich bin ja nicht so der Faschingsnarr aber wegen meiner kleinen Tochter sind wir doch
   zum Faschingsumzug in die Lange Straße gegangen. Da es ihr erster Faschingsumzug war war
   sie sehr begeistert. Mir dagegen fiel es schwer mich für irgendwas dort zu begeistern.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Was mir nicht gefallen hat&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt; - waren vor allem die Leute die &lt;strong&gt;nur&lt;/strong&gt; Werbung gemacht haben. Ich habe ja nichts gegen Werbung
an sich aber wenn eine solche Veranstaltung die wo anders von verschiedenen Vereinen
getragen wird zu einem Schaulaufen und -fahren  verkommt dann ist das schon traurig.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Autoschau&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein paar Beispiele gefällig? Ganz besonders unangenehm aufgefallen ist das Citroën
Autohaus. Drei nigelnagelneue Autos welche von Verkäufern mit Hemd und Krawatte gefahren
werden, dazu die Scheiben hoch gedreht also überhaupt kein Kontakt zum Publikum. Was hat
das mit Fasching zu tun? Wenn wenigstens irgendwie ein Clown drin sitzen würde, Musik
spielen würde und dazu Süßigkeiten verteilen würde dann hätte ich ja nichts gesagt,
aber so? Auch andere Autohäuser waren dabei was ich überhaupt nicht für gut heißen
möchte - aber die haben wenigstens Süßigkeiten verteilt.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Mehr Papier als Süßigkeiten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ich bin es aus Ebern und Burgpreppach gewohnt dass wenn man als Kind vom Faschingsumzug
kommt, man so viele Süßigkeiten hat dass man sie über zwei oder drei Tage essen konnte.
Auf einen der Wagen stand der Spruch »Bamberg spart wo es nur kann Heuer sind die
Bonbons dran!« Der Spruch sitzt, dachte ich mir da schon und genau so war es auch während
des ganzen Zuges. Konfetti ist ja schön und gut, gehört ja auch dazu aber nicht in
diesen Mengen. Viele dieser Werbefachleute haben sich gedacht dass sie doch lieber
buntes Papier zerschnippeln und in die Menge werfen als teurere Bonbons zu kaufen und
zu verschenken. So kam es dass ich und meine kleine Tochter zu Hause mehr Konfetti
aus der Kleidung und den Haaren raus bekommen haben als dass wir Süßigkeiten hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Papier gibt es noch was zu Sagen. Flyer, diese Handzettel mit Werbung drauf. Von
Ballettschule über Reiterferien war ja alles für Kinder vertreten. Hieß es nicht dass das
in der Innenstadt verboten wäre? Haben denn all diese Leute eine Genehmigung?  Ich
zitiere &lt;a class=&quot;intlink&quot; href=&quot;../alkoholverbot/#satzung&quot;&gt;§5c der Fußgängerbereich-Satzung&lt;/a&gt; »Die
Sondernutzungserlaubniss wird vor allem nicht erteilt: c) für nicht ortsfeste
wirtschaftliche Werbemaßnahmen, z.B. Handzettel verteilen, herumtragen von umhängenden
Werbetafeln«&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Rewe verschenkt faule Orangen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Noch was interessantes gab es dieses Jahr und zwar den Rewe Markt. Dieser hat verwelkte
Blumen und alte Orangen weiter verwertet. Die Tulpen-Köpfe hingen schon sehr weit
runter und andere Blumen waren schon fast vertrocknet. Die Orangen habe die Menschen auf
den umliegenden Fensterbänken gelassen da sie schon so alt und matschig waren. Ob diese
Werbung sich gelohnt hat?&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Fast keine Vereine anwesend&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In anderen Städten und Dörfern ist man es ja gewohnt dass sich viele Vereine engagieren
und ihre Wagen schön für den Umzug schmücken. Nicht so in Bamberg. Nur der
Gartenbauverein ist mir aufgefallen, sonst nur Autohäuser, Kindergärten, Cheerleader,
Elvis Fans, Supermarktketten, Parteien und der gleichen
. Da ist es nicht verwunderlich
dass nicht wie gewohnt die Politik aufs Korn genommen wurde sondern nur geworben. Da
half es auch nicht wirklich dass die Politiker selbst um ein wenig Politik auf dem
Bamberger Faschingsumzug kümmern wollten das war nur lächerlich, nicht lustig.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Aber schöne Sachen gab es doch&lt;/h2&gt;
  &lt;h3&gt;z.B. den Mann von der Lebenshilfe&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ja und zwar den einzelnen Mann von der Lebenshilfe der sich ja offensichtlich jedes Jahr
einklinkt und als ein extra Verein auftritt. Dieser Mann hat die Idee hinter Fasching
verstanden und an diesem Tag gelebt. Er war witzig charmant und hat sich über so viel
Zuspruch sehr gefreut. Solch eine Verkleidung muss ja auch nichts teueres und
außergewöhnliches sein. Ein Rock, eine blöde Mütze und das war es schon. Der Mensch
der darin steckt, nur dieser kann daraus was machen. Wenn er sich freut dabei zu sein
und stolz ist dass gerade er hier angesehen und - bestimmt nicht von wenigen für
seinen Mut bewundert wird und für die Leute lustige Sachen macht ohne den Hintergedanken
irgendwas verkaufen zu wollen. Dann, dann wirkt er auch lustig und nicht hinterfotzig.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Der Schwulenverein&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Das andere Schmankerl des Faschingsumzuges war der Schwulenverein. An der Spitze ein
Transvestit der gekonnt mit dem Publikum gespielt hat und dahinter eine Menge sehr gut
gelaunter Männer die eine riesen Stimmung machten und auch viel Süßes und nicht nur
Papier in die Menge warfen. Das war wohl der beste Wagen, da hat es wirklich Spaß gemacht
dabei zu sein, denn man hat gemerkt dass es den Männern auch wirklich gelungen ist das
Publikum auf ihre Seite zu reißen. Mit viel Stimmungsmusik, tanzenden Matrosen und
wirklich vielen Süßigkeiten haben sie als einzige neben dem Mann von der Lebenshilfe
Leben in die Stadt gebracht. Respekt Jungs, und die anderen können sich wirklich eine
Scheibe von eurem Einsatz abschneiden. Ich hoffe sie sind nächstes Jahr auch wieder dabei.&lt;/p&gt;
  &lt;h3&gt;Schlechtes Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Im allgemeinen war die Stimmung sehr betrübt. Ich glaube nicht dass es mit der
Wirtschaftlichen Lage zu tun hatte, nein die Verantwortlichen haben ihren Job einfach
nicht gut gemacht und diese Schöne Tradition verkauft.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Wed, 25 Feb 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/fasching</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/toilettenputzen</guid>
        <title>Toiletten putzen in Bamberg</title>
        <description>
   &lt;p&gt;Weltkulturerbe, Kunst, Musik, wunderschöne Altstadt, Universität - das ist woran man denkt
   wenn man den Namen unserer Stadt Bamberg hört. Doch diese Stadt hat auch ihre anderen
   Seiten, die Seiten über die niemand spricht.&lt;/p&gt;
   &lt;h2&gt;Wie es dazu kam&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Auf der Suche nach Arbeit habe ich mich an einen Kloputzjob heran gewagt. Zugegeben als
   gelernter Heizungsbauer mit Fachabitur bin ich ein wenig überqualifiziert. Das wäre aber
   andererseits eine Arbeit die ich am Wochenende machen könnte wenn meine Frau zu Hause ist
   und auf unsere Tochter aufpassen kann.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Es war der 02.01.2004 früh um 5:30 Uhr. Ich traf mich zur Probearbeit mit einer älteren
   Frau - ich glaube sie nannte sich Rosi - am Firmenfahrzeug. Wir fuhren los und erreichten
   nach wenigen Minuten die erste Toilette am &lt;abbr title=&quot;Zentraler Omnibus Bahnhof&quot;&gt;ZOB&lt;/abbr&gt;.
   Rosi meinte die Toilette wäre heutebesonders sauber da gestern ein Feiertag gewesen sei.
   Das sagte sie während sie mit einemDuftöl die Pissoirs besprühte die so bestialisch stanken,
   dass ich mir die Gummihandschuhean die Nase halten musste um mit dem Gummigeruch dieser
   den der Pissoirs zu übertrumpfen. So konnte ich wenigstens atmen.&lt;/p&gt;
   &lt;h2&gt;Exkremente an der Wand&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Diese Toilette war in der Tat sehr sauber, was mir aber erst bewusst wurde als wir zur
   Hertiparkplatz Toilette kamen. Es sah aus als ob dort ein paar Handgranaten explodiert wären.
   Ich versuche es mal in ein paar Sätzen zu beschreiben wie es aussah:&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Die Toilettenschüsseln waren zertrümmert. Irgendjemand hat Exkremente mit der Hand auf der
   ganzen Wand verschmiert. Anscheinend wurden diese auch herumgeschleudert, da sich nicht wenige
   Spritzer auf der Decke und den anderen Wänden befanden. Die Pissoirs waren heruntergerissen
   und auf dem Boden zertrümmert worden. Viele Fließen gingen zu Bruch. Eine Toilettenschüssel
   stand noch. Und irgendjemand hat statt in die Schüssel auf den Rand der Schüssel gekackt. Kein
   Tier würde so wüten wie diese Kreaturen, die sich Menschen nennen.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;An den Eingang wurden zwar an Silvester Sicherheitskräfte hingestellt, aber das hat
   anscheinend nichts genutzt. Zum Glück hat sich der Veranstalter der Silvesterparty sich
   schon vorher selbst dazu verpflichtet alles wieder sauber zu machen so dass wir einfach
   weiter zogen.&lt;/p&gt;
   &lt;h2&gt;Der ganz normale Friedhof&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Nach einigen anderen Toiletten in der Innenstadt waren wir auf dem Weg zum Friedhof. Schon
   auf dem Weg dort hin regte sich Rosi über die Menschen am Friedhof auf. Einerseits - so
   sagte sie - heulen sie Rotz und Wasser auf den Beerdigungen ihrer Lieben, und andererseits
   können sie auf dem Klo nicht einmal die Klobürste benutzen, oder sie randalieren dort bis
   irgendwelche Sachen kaputtgehen. Auch können sie alles mögliche zu Hause gebrauchen, von
   Klopapier über Seife bis hin zu Klobürsten und Klopapierhaltern, alles wird geklaut.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Als wir ankamen war es aber noch sehr ruhig. Das läge daran, dass es noch sehr früh ist,
   und die Leute erst so gegen neun oder zehn Uhr auf dem Friedhof zum Klatsch auftauchen
   würden - sagte Rosi. Viele der Älteren haben zu Hause nichts zu tun und treffen sich hier
   mit anderen Leuten zu quatschen, und lästern. Im Sommer sei das noch viel schlimmer, was sich
   dann auch an der Verschmutzung der Toiletten bemerkbar mache.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Ich dachte immer dass gerade auf dem Friedhof die Leute sorgsam mit den Einrichtungen
   umgehen würden, doch da konnte ich mich selbst 
vom Gegenteil überzeugen. Die Klosettdeckel
   waren bis auf zwei alle zerstört, an den Wänden schmierereien, und in einem der Klos die
   ich putzen durfte hat anscheinend jemand vergessen zu spülen und die ganze Kacke war so
   fest an der Schüssel angeklebt, dass ich satte zehn Minuten verbracht habe um sie wieder
   weich zu kriegen und herunterzuspülen.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Alles in allem war es aber am Friedhof einigermaßen erträglich. Auf jeden fall viel
   angenehmer als das Gefühle am Bamberger Stadion.&lt;/p&gt;
   &lt;h2&gt;Das Bamberger Stadion und seine perversen Homosexuellen&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Die letzte und auch die fürchterlichste Station war dann das Bamberger Stadion. Einige
   von euch kennen es vielleicht, weil ihr oder euer Nachwuchs dort Fußball spielt. Es ist
   ziemlich abgelegen, so dass dort nur wenige Leute vorbeikommen, wenn nicht gerade ein
   Spiel mit vielen Zuschauern stattfindet. Als normaler Mann würde ich mich - nachdem ich
   das alles gehört habe - dort nur noch auf die Damentoilette trauen. Ich versuche hier mal
   kurz zusammen zu fassen was sie mir erzählt hat:&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Ihr kennt doch bestimmt auch diese Sprüche in den Klos wie &lt;cite&gt;»Ich möchte hart von hinten
   gefickt werden. Ruf: 0170 XXX«&lt;/cite&gt;, oder &lt;cite&gt;»Stehe darauf mit Frauenunterwäsche von hinten
   getrieben zu werden. Ruf mich immer an unter 0177 XXX «&lt;/cite&gt;. Naiv wie ich bin habe ich immer
   angenommen, dass sich da jemand einen blöden Scherz mit einem Kumpel oder so erlaubt. So
   ist es aber nicht. Es hat auch einen bestimmten Grund warum diese Sprüchlein meist mit
   Bleistift geschrieben werden. Sie dienen wirklich dazu neue sexuelle Kontakte zu knüpfen.
   Und damit der Platz auch in der Zukunft auch noch ausreicht werden sie mit Bleistift
   geschrieben, damit sie die Putzfrau leicht wieder weg bekommt.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;/p&gt;
   &lt;h3&gt;Unglaubliche Geschichten&lt;/h3&gt;
   &lt;p&gt;Rosi erzählte mir einige Geschichten die sie dort erlebt hatte. Sie meint sie sieht sofort
   wenn sie dort ankommt ob die Männer in den Autos auf dem Parkplatz vor dem Stadion nur
   zufällig da sind, oder ob sie dort auf gleichgesinnte warten. Es sind immer die gleichen,
   sie warten den ganzen Tag im Auto oder sogar auf dem Klo direkt, bis einer kommt der das
   gleiche will wie er. Egal ob es Sommer oder Winter, Arbeitstag oder Wochenende ist, dort
   sind immer Männer mit genau einer Absicht. Sie wollen Sex auf der Toilette mit anderen
   Männern.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Um sich die Zeit zu vertreiben bringen sie Sexheftchen mit nackten Männern mit und holen
   sich dort einen runter. Um sie nicht immer wieder mitschleppen zu müssen versuchen sie
   sie immer wieder irgendwo auf der Toilette zu verstecken. Natürlich findet sie eine Putzfrau
   immer und immer wieder wenn sie dort putzt. Rosi erzählte dass sie diese schon an den
   unmöglichsten stellen gefunden hatte wie dem inneren des Klopapierhalters. Sie schmeißt
   sie zwar immer wieder weg, aber es kommen immer wider neue dazu.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Das traurige ist - Rosis Meinung nach - dass dort auch Familienväter herum sitzen, die
   sich bei ihren Ehefrauen nicht genug austoben können, und sich so den Kick holen, den
   sie zu Hause nicht bekommen.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Sie hat überhaupt nichts gegen Homosexuelle, aber wenn sie ihr die Arbeit extra schweer
   machen und ihre gebrauchten Pariser über die Türklinken ziehen, damit sie sie wegmachen
   muss dann ist das schon wirklich pervers, und sie kriegt auf diese Leute einen richtigen
   Hass. &lt;cite&gt;»Am meisten Spaß macht es wenn ich sie erwische und raustreibe, die können rennen
   sage ich dir!«&lt;/cite&gt; sagte sie mal mit einem fiesen Grinsen.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;&lt;cite&gt;»Wenn du hier arbeitest dann guck immer mal unter die Tür. Wenn es ein paar Schuhe gibt
   dann klopf an, und sag dass derjenige der drin ist sich beeilen soll, weil jetzt gereinigt

   wird. Dann kommen sie meistens schnell raus und du kannst putzen. Wenn aber zwei
   paar Schuhe zu sehen sind dann treib sie sofort raus, klopf an die Tür und schrei dass
   sie rauskommen sollen. Ich habe da schon einige nackt rausgetrieben. Du musst hart sein,
   sonst tanzen sie dir irgendwann auf dem Kopf.«&lt;/cite&gt; Als ich sie das sagte war für mich klar,
   dass das hier wohl keine Arbeit für mich sei. Wer weiß was die dann mit mir machen, wenn
   ich dort alleine bin und die zu zweit. Wir haben die Pinkelrinne nicht gereinigt weil
   sie sagt, dass je mehr es da drinnen stinkt desto weniger sitzen sie auf den Klos und
   verunreinigen sie. Wenn es hier schön warm wäre und gut duften würde, würden hier einige
   von denen einziehen.&lt;/p&gt;
   &lt;h3&gt;Bamberger Pädophile und unsere Kinder&lt;/h3&gt;
   &lt;p&gt;Dass diese Leute sich da gegenseitig befriedigen ist eine Sache, die andere ist, dass
   anscheinend einige von ihnen Pädophile sind, und die kleinen Jungs von der
   Fußballjugend nach dem Training anmachen. So sind die Mütter und Väter gezwungen schon
   vor dem Ende des Trainings auf ihre Kinder zu warten, damit sie sie gleich nach dem
   Training mitnehmen können und ihnen nichts passiert. Auch einige Kindergärtnerinnen
   haben sich schon öfters beschwert, dass die Kinder ihres Kindergartens von diesen Leuten
   angemacht werden. Da aber bisher noch nichts schlimmes passiert ist hatte auch eine
   Unterschriftenaktion der Anwohner, um gegen diese pädophilen Homosexuellen etwas zu
   unternehmen, keinen Erfolg. Unsere Rechtslage ist so dass man erst eingreifen kann nachdem
   jemand zu Schaden gekommen ist.&lt;/p&gt;
   &lt;p&gt;Als ich dort geputzt habe habe ich niemanden getroffen und auch  - abgesehen von den
   Schmierereien, die ich wegmachen musste und einer leeren Kondompackung - fast keine
   Anzeichen für diese Aktivitäten gesehen. Aber ich glaube was sie sagt.&lt;/p&gt;
   &lt;h2&gt;Resümee eines Arbeitstages&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Nachdem ich einen Tag mitgearbeitet habe, von dem Rosi erzählte dass es ein ganz
   ruhiger gewesen wäre, habe ich mich endgültig entschlossen dass ich es mental nicht schaffen
   würde diese Arbeit zu übernehmen. Respekt an Rosi und die anderen Putzfrauen, die sich
   jeden Tag mit dem Abschaum unserer Gesellschaft herumärgern müssen. Es ist eine ehrenvolle
   und wichtige Arbeit, die wir viel zu wenig zu schätzen wissen.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Mon, 19 Jan 2004 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/toilettenputzen</link>
       </item>

       <item>
        <guid isPermaLink="true">http://jeenaparadies.net/artikel/alkoholverbot</guid>
        <title>Alkoholverbot in der Bamberger Innenstadt</title>
        <description>
   &lt;p&gt;Man findet nirgendwo Informationen darüber, vielleicht im Rathaus ganz unten im Keller
   mit der Taschenlampe - da wo die Treppe kaputt ist. Dort ganz zuunterst in einem
   verschlossenen Aktenschrank in einem unbenutzten Klo an dessen Tür steht »Vorsicht
   bissiger Leopard«.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Die Vorgeschichte&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;../../img/artikel/gabelmann.jpg&quot; style=&quot;width: 109px; height: 158px;&quot; alt=&quot;Bamberger Gabelmann&quot; /&gt;
Ich sitze so mit dem &lt;span title=&quot;mein bester Freund&quot;&gt;Julius&lt;/span&gt; an einem lauwarmen Herbstnachmittag
so gegen 15.00 Uhr am Gabelmann in Bamberg. Wir trinken ein Bier. Jeder eins. Wir hatten
sie im Edeka um die Ecke gekauft und freuten uns darauf gemütlich beisammen zu sitzen und
über alte Zeiten zu sinnieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach ungefähr einer halben Flasche beobachten wir wie am anderen Ende der
Sitzgelegenheiten auf einmal alle biertrinkenden Punks aufstehen und weggehen.
Dabei wandert noch eine große Tüte Gras aus den Händen eines Punks in die Hände von zwei
Männern. Wir denken uns nichts dabei und trinken gemütlich weiter unser Bier und
unterhalten uns wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Plötzlich stehen die beiden Männer mit der Tüte Gras vor uns, zeigen uns ihre
Polizeimarken und sagen »Polizei - Ausweiskontrolle«. Wir sind total überrascht,
holen unsere Ausweise raus und geben sie den Polizisten in Zivil. Der eine schaut sich
die Ausweise an, und der andere erzählt uns dass wir jetzt eine Anzeige bekommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da fragt sich der geneigte Leser - wieso um Gottes Willen eine Anzeige? Genau das
haben wir uns auch gefragt - und dann auch die Polizisten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Folgendes haben wir dann als Antwort bekommen: »Seit ungefähr zwei Jahren ist wegen
der Jugendlichen, die hier am Gabelmann betrunken Flaschen zertrümmert haben
und auch öfter Nachts Radau machten, absolutes Alkoholverbot in der ganzen Bamberger
Innenstadt.«&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;../../img/artikel/paragraph.png&quot; style=&quot;width: 71; height: 77px;&quot; alt=&quot;§&quot; /&gt;
Aha, da kommen wir der Sache schon ein bisschen näher, aber woher soll man das
wissen fragen wir nach, das steht ja hier nirgendwo. Auch darauf haben die Polizisten
eine Antwort parat: »Das stand schon öfter in der Zeitung«. »Ich habe gar keine Zeitung«
sage ich »und der Julius ist überhaupt nicht aus Bamberg, woher soll er das wissen?«.
»Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!« ermahnt uns einer der Polizisten und belehrt
uns, dass das eine Ordnungswidrigkeit - wie falsch Parken - ist und das so um die zwanzig
bis dreißig Euro kosten wird.  Da es aber das erste Mal ist dass sie uns hier erwischt
haben kommt vielleicht nur eine schriftliche Verwarnung und das war es auch schon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich kam nach einandhalb Monaten keine schriftliche Verwarnung, sondern ein
Überweisungsformular auf welchem das Ordnungsamt schon freundlicherweise für uns
25,- &amp;#8364; drauf geschrieben hat. Wenn wir das innerhalb einer oder zwei Wochen - ich
kann mich nicht mehr genau erinnern - bezahlen dann war es das. Wenn nicht, kommt es
in die nächste Instanz.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Die vergebliche Suche nach Informationen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;../../img/artikel/xfiles.png&quot; style=&quot;width: 84px height: 95px;&quot; alt=&quot;The X files&quot; /&gt;
Als ich den Brief des Ordnungsamtes bekam wollte ich schon einmal wissen, warum ich
das überhaupt 
bezahlen soll und habe mich erst einmal im Internet auf die Suche
gemacht. Eins vorneweg, ich bin sehr effektiv im Umgang mit Suchmaschinen im Internet,
und ich finde innerhalb kürzester Zeit so ziemlich alles was ich suche. Doch leider
gibt es zu diesem Thema überhaupt nichts. Nicht eine einzige Seite. Nichts auf den
Seiten vom &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.fraenkischer-tag.de&quot;&gt;Fränkischen Tag&lt;/a&gt;,
nichts auf den Seiten der &lt;a class=&quot;extlink&quot; href=&quot;http://www.bamberg.de&quot;&gt;Stadt
Bamberg&lt;/a&gt;, nichts auf den Seiten der ganzen Bamberger Portale. Einfach nirgendwo
die kleinste Information.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist das nicht verdächtig? Versucht da einer etwas zu verbergen? Da kriegt man ja
schon fast Paranoia. Da der Mensch aber von Natur aus faul ist und irgendwie versucht
Streit aus dem Wege zu gehen, habe ich die 25,-  bezahlt ohne mich noch im Rathaus
oder bei der Zeitung näher zu informieren. Doch ein ungutes Gefühl bleibt dennoch.&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Neue Methoden der Geldbeschaffung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;../../img/artikel/punk.png&quot; style=&quot;width: 147px; height: 110px&quot; alt=&quot;Zwei Bier trinkende Punks&quot; /&gt;
Mittlerweile habe ich von mehreren Seiten aus erfahren dass Punks die dort herum
sitzen und Alkohol trinken sowieso kein Geld haben um diese Strafen zu bezahlen
und deshalb dann irgendwann in Beugehaft wandern. Wenn die Stadt
aber Geld braucht, und die Polizei nicht ausgelastet ist, dann schicken sie ihre
Leute los, um so Geld von friedlichen Leuten - die nicht einmal wissen dass es ein
solches Verbot gibt - in die Kassen einzutreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber ist dass der Sinn und Zweck unserer Polizei unbescholtene Bürger zu bestrafen,
nur weil diese sich friedlich am Gabelmann hinsetzen und ein Bier trinken? Warum wird
man erst von den Polizisten darauf aufmerksam gemacht dass es verboten ist in der
Innenstadt Alkohol zu trinken? Wieso steht da kein Schild? Wieso findet man
nirgendwo Informationen?&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Glühweinstände am Gabelmann&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;fl&quot; src=&quot;../../img/artikel/gluehwein.jpg&quot; style=&quot;width: 127px height: 95px;&quot; alt=&quot;Menschen vor einem Glühweinstand&quot; /&gt;
Als ich diesen Artikel schreibe ist es Advent - Glühweinzeit. Ein Glühwein
hat 10% Alkohol und einer mit Schuss wesentlich mehr. Am Gabelmann stehen vier
Glühweinstände und jeden Tag laufen mir angetrunkene Teenager entgegen. Macht Alkohol, welcher 
unter einer Schanklizenz verkauft und getrunken wird, etwa weniger aggressiv als der vom
Laden an der Ecke? Wo ist da jetzt derUnterschied?&lt;/p&gt;
  &lt;h2&gt;Nachtrag: Die Fußgängerbereich Satzung&lt;/h2&gt;
   &lt;p&gt;Nach langem erfolglosen Suchen habe ich es doch geschafft zumindest die Ursache für
      das Alkoholverbot zu finden und dort heißt es unter anderem:&lt;/p&gt;
  &lt;blockquote id=&quot;satzung&quot; class=&quot;gesetzestexte abc&quot; cite=&quot;http://www.stadt.bamberg.de/media/custom/332_66_1.PDF?&amp;amp;object=med|332.66.1&quot;&gt;
  &lt;h3&gt;Satzung über die Sondernutzung im Fußgängerbereich Innenstadt&lt;br /&gt;
  (Fußgängerbereich-Satzung)&lt;br /&gt;
  Vom 04.12.2001&lt;/h3&gt;
  &lt;h4&gt;§ 5 Nicht erlaubnissfähige Sondernutzungen&lt;/h4&gt;
   &lt;p&gt;Die Sondernutzungserlaubniss wird vor allem nicht erteilt:&lt;/p&gt;
  &lt;ol&gt;
   &lt;li&gt;das Nächtigen im Fußgängerbereich,&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;das Betteln in jeglicher Form,&lt;/li&gt;
   &lt;li&gt;für nicht ortsfeste wirtschaftliche Werbemaßnahmen, z.B. Handzettel verteilen, herumtragen
    von umhängenden Werbetafeln,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;für das verweilen bei gleichzeitigem Alkoholgenuss außerhalb der bestimmungsgemäßen
 Nutzung der zugelassenen Freischankflächen,&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;für Veranstaltungen aller Art, die eine nachteilige Veränderung der Architektonischen
 
Gestaltung oder eine Beschädigung des Straßenbelages oder der Einrichtungen zur folge haben
 können&lt;/li&gt;
  &lt;/ol&gt;
  &lt;/blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Die scharfsinnigen unter euch haben bestimmt schon bemerkt wie man das jetzt umgehen kann.
    Ja »umgehen« im wahrsten Sinne des Wortes, denn so lange man herumläuft kann einem nichts
    passieren. Erst wenn man sich niederlässt, &lt;abbr title=&quot;das heißt&quot;&gt;d.h.&lt;/abbr&gt; wenn man
    mit Alkohol stehen bleibt oder sich gar hinsetzt dann ist man dran.&lt;/p&gt;
        </description>
        <pubDate>Wed, 17 Dec 2003 00:00:00 +0100</pubDate>
        <link>http://jeenaparadies.net/artikel/alkoholverbot</link>
       </item>

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