Die Königstochter
Es war einmal vor undenklich langer Zeit eine Königstochter, die ihren Vater bis auf's Blut hasste, weil er sie gezeugt hatte. Dies tat er aus purem Eigennutz, weil er mal Lust hatte eine Frau zu schwängern. Als sie dann auf der Welt war und die bemitleidenswerte Mutter bei der Geburt verstarb, wusste der König nichts rechtes mit diesem Familienzuwachs anzufangen, außer sie als zusätzliche Gerüststütze bei der Renovierung der Burg zu benutzen oder sie als Bremsklotz hinter seine Kutsche zu werfen, wenn er von seinen Steuereintreibungsreisen zurückkehrte.
Die Königstochter hatte sich dementsprechend auch mit der Zeit etwas abgenutzt. Also beschloss der König sich einfach eine neue Gebärerin zu suchen und das tat der König auch und schickte seine bisherige Tochter zu einer Kleintierverwertungsanlage, in der sie heute noch als Radiergummi in der Buchhaltung ohne zu murren ihre Dienste leistet.
So geht das.
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