Modernes Webdesign professionell an den Mann/Frau gebracht | 15. Januar 2006 um 02:07 Uhr / Webdesign
Ist es eine Zeit des Umbruches, beginnen wir langsam zu verstehen? Ich möchte in diesem Beitrag auf ein paar Ereignisse in letzter Zeit hinweisen, die erst in die falsche Richtung aubzudriften drohten, mich aber mittlerweile doch fast positiv in die Zukunft schauen lassen. Es geht um die Webstandards Szene, nicht nur in Deutschland sondern eher, sagen wir mal, in der westlichen Welt.
Es geht mir um das Bashing von Agenturen, die sich nicht an Webstandards halten. Natürlich gab es schon damals als die neue Arbeitsagentur Seite online ging kritische Stimmen und Beschimpfungen, doch sie blieben einzelnen vorbehalten, die Deutsche Webstandards Szene war vielleicht noch nicht so geformt wie sie es heutzutage ist. Doch in letzter Zeit, vor allem nach dem legendären Redesign des Disneystore, haben sich die Fronten deutlich verhärtet. Nun ja Fronten ist vielleicht ein bisschen zu viel gesagt, die eine Front hat sich verhärtet, die andere hat wohl eher gar nichts vom Großen Thema mitbekommen.
Öffentliches an den Pranger stellen
In Mollys offenem Brief wurde die verantwortliche Agentur öffentlich beschimpft und auch die verantwortlichen beim Disneystore als, nun ja, fast inkompetent dargestellt. Natürlich spielten da viele Gefühle mit, denn es war ja eines der Vorzeigeobjekte der Webstandardsbewegung, und plötzlich kehren sie ihr den Rücken zu, ohne eine Erklärung. Auch wenn ich verstanden habe dass man verletzt war, verstand ich nicht wie man so pauschal und unprofessionell urteilen konnte, vor allem durch wirklich bekannte Größen.
Im Endeffekt hat das ganze aber eigentlich nichts gebracht, denn die vermeintliche Öffentlichkeit bestand wahrscheinlich zu 99% aus der eigenen Szene, die sich gegenseitig hochgeschaukelt hat. Ob die Verantwortlichen auf Seiten Disneys jemals den Post gelesen haben ist bis heute offen. Und wenn sie ihn doch gelesen haben werden sie sich nur gewundert haben, aber nicht wirklich nachvollziehen können, was sie eigentlich wollte.
Weitere Fälle
Dabei blieb es natürlich nicht, man hatte Blut geleckt und konnte seine Herde durch solche Aktionen fester zusammenschweißen. Auffällig war letztens Joe Clarks Post: Failed Redesigns in welchem er sich konkrete Seiten herauspickt und ihre vermeintlichen Fehler zur Belustigung seiner »Gang« zur Schau stellt, ohne wiederum, wie schon ein paar Monate vorher Molly, danach zu fragen warum die Seiten so sind wie sie sind.
Aber auch in Deutschland ist man sich des Bashings nicht zu schade, gerade vorgestern machte es Clark das »Vorsprung durch Webstandards Weblog« nach, indem es die Failed Redesigns Made in Germany – Episode 1 herausbrachte. In Joe Clarks Manier wird hier die Fokus Seite auseinander genommen und der Lächerlichkeit Preis gegeben.
Alternativen aufzeigen
Ja, es ist einfach anderen zu Zeigen was sie so alles falsch machen (die leidvolle Erfahrung habe ich selbst vor ein paar Tagen gemacht), schwieriger wird es aber vorzuleben wie es wirklich gehen kann und soll. Angefangen bei den konkreten Beispielen sollte man vielleicht daran denken die richtige Alternative dazuzuposten, über Vorleben in eigenen Projekten, was ja schon ziemlich viele machen, bis hin zur kommerziell erfolgreichen Seite, die auf Webstandards aufsetzt.
Und genau da fehlt es meiner Meinung nach. Zwar erzählen einem alle wie toll und super Webstandards sind, aber es gibt keine konkreten Beispiele denen nachzueifern wäre. Im Gegenteil, alle erfolgreichen Firmen haben schreckliche Webseiten, wenn es um Webstandards geht, sei es eBay, Flickr, Google, Yahoo oder Microsoft. Trotz aller dem sind sie sehr erfolgreich. Wie will man denn einem Kunden Webstandards verkaufen, wenn der nach dem dritten Satz gleich sagt: Aber eBay ist auch nicht valide und funktioniert nur mit eingeschaltetem JavaScript, dennoch sie haben mächtig Erfolg.
Ist mir alles schon selbst passiert. Ich kann dann aber leider keine Seite aus dem Ärmel zaubern um aufzuzeigen, dass es sich für seine Firma lohnt.
Ausbildung
Ich persönlich glaube vor allem daran, dass man erst einmal in den Ausbildungsstätten beginnen müsste. Immer noch lernen wohl alle angehenden Webdesigner als allererstes wie man mit Tabellen und Spacer GIFs ein schönes Layout erstellt. Meine Frau macht zum Beispiel gerade so eine Ausbildung, bei der sie nebenbei auch Webdesign mitbekommt. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln was sie so für Prüfungsaufgaben bekommen hat. Es war ein Frame und Layouttabellenkonstrukt. Als ich durch sie den Lehrer nach den Gründen fragen lies warum man solche Techniken im Jahr 2005 lehrt meinte er, das steht im Lehrplan und deshalb machen wir das so.
Ich denke Organisationen wie WASP und die Webkrauts täten wirklich sehr gut daran kleine Delegationen zu bilden, die herausgehen in die Ausbildungsstätten und dort Vorträge zu halten. Es muss nichts großartiges sein, die Präsenz alleine schafft schon Aufsehen genug, damit die jungen Designer überhaupt einmal mitbekommen dass es da noch etwas jenseits der veralteten Ausbildungsmethoden gibt.
Aussicht
Es ist natürlich nicht alles verloren, im Gegenteil es tauchen vermehrt kritische Stimmen auf, die sich mit der ganzen Misere konstruktiv auseinandersetzen und versuchen Brücken zwischen den Hardlinern in der Webstandardsecke und den »normalen« Webdesignern zu schlagen. Seien es die Kommentare weiter unten auf Mollys Web Standards and The New Professionalism, Erics Antwort auf meinen Kommentar im »Vorsprung durch Webstandards Blog«: Ob allerdings der "Vorsprung durch Webstandards" dadurch zu verdeutlichen ist, dass wir "Nicht-Vorsprung durch Nicht-Webstandards" zeigen, daran kann man zurecht zweifeln
oder der wirklich super gelungene Artikel von Matthias Schäfer im SELFHTML Blog, auf den ich die letzten Tage schon gespannt gewartet habe: Modernes Webdesign verbreiten - Aussicht auf 2006. Alle diese Menschen zeigen mir, dass es nicht nur die Basher gibt, die draufhauen um eventuell selbst besser dazustehen, sondern auch Leute, die sich wirklich Gedanken machen und auf Verbesserung der Lage aus sind.
Zum Schluss hoffe ich wirklich, dass sich Alps Aussicht, die die bisherige Situation wirklich auf den Punkt bringt: Wir werden uns weiterhin gegenseitig auf die Schultern klopfen, weil wir Webstandards beachten.
, nicht erfüllt, und wir Ende des Jahres 2006 in einem beginnendem Dialog mit allen die am WWW arbeiten stehen, nicht nur wie bisher mit unserer »Webstandars Gang«.
[update:] Gerhard gibt in einem Kommentar im »Vorsprung durch Webstandards Blog« einen kleinen Einblick in die Focus Interna:
… oft, sehr oft hies die devise dazu »and if it's not done by tomorow! I cut your ba..s off«. ich bin ein paar jahre raus aus der truppe, glaube aber trotzdem daran, time is money. und die armen jungs und dirns die das ganze html schruppen damit aus einem so dollen cms dann auch noch eine so dolle html seite wird, tun ihr bestes aber wirklich ihr bestes.
wenn ihr hier über standards redet, müsst ihr nicht html-macher überzeugen. ihr müsst entscheider dazu bringen auf macher, sprich menschen die ihr handwerk beherschen, handwerker, zu hören. oder besser, ihnen wenigstens einmal eine stunde widmen.
also bitte, lasst die jungs und mädels leben die den focus machen. schreibt einen guten leserbrief an die redaktion:
hier die adresse: leserbriefe@focus-r.de
Pingbacks
- Moderne Webstandards Kommunikation - Markup: Webdesign, Webstandards und Accessibility
- Vorsprung durch Webstandards | Gelungene Redesigns - Episode 1
- [Javascript ist Toll!] » Warum Agentur Bashing gut ist




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Rolf aus Karlsruhe schrieb am 15.01.2006
Hi Jeena,
Du kannst Dir sicher auch gut vorstellen, dass ein Unbekannter Deine Seiten kritisiert und die Kritik auf seiner Seite veröffentlicht hat?
Durch einen Zufall findest Du diese Kritik.
Du würdest Dich bestimmt darüber sehr freuen und dem Unbekannten eine Dankesmail schreiben?
Schönen Sonntag :)
Rolf
Jeena Paradies aus Varberg schrieb am 15.01.2006
Hm, wie meinst du das, wieso sollte ich das tun? Das ist doch verletztend, und man hat bestimmt keine Dankesgefühle für jemanden, der über jemanden in der Öffentlichkeit so herzieht. Auch will man von solch jemandem bestimmt keine Hilfe annehmen, das ist ja gerade der Punkt den ich bemängle.
Heiko aus Berlin schrieb am 15.01.2006
Kritik bezüglich nicht angewandter Standards sollte immer fachlich sein und damit wäre sie gerechtfertigt. Beschimpungen oder Beleidigungen wie sie bei manchen Kritiken auf Blogs und Webseiten zu lesen sind, sind unterste Schublade und zeigen nur das Niveau auf dem sich der Kommentator herablässt.
Jens Grochtdreis schrieb am 16.01.2006
Wo ist eigentlich das Problem? Timo Wirth hat auf eine miserabel gemachte Webseite hingewiesen und hat Beispile für grottenschlechten Code gezeigt. Klar, er hätte auch zeigen können,wie es richtig geht. Sein Blog dürfte wie Deines eher "in der Szene" gelesen werden, deshalb hat er es vielleicht unterlassen. Das ist der einzige Vorwurf, den ich ihm machen kann.
Warum hast Du eigentlich auf einmal Kreide gefressen? Ich kann mich noch wunderbar an Deine Kommentarorgie bei YAML erinnern, wo Du heftigste Register gezogen hast und hohe Ansprüche in die Welt gesetzt hast. Gut, Du hast Deinen Fehler eingesehen, aber bist Du jetzt vollkommen zur Weichei-Fraktion konvertiert, die allen nur sagen wollen, daß sie doch gaaaaanz toll sind, aber es gäbe da einen Weg, noch viel toller zu werden?
Leute wie die, die Focus zu verantwroten haben oder die Arbeitsagentur, kann ich nicht als professionell anerkennen. zur Professionalität gehört Fortbildung. Dazu gehört, daß man mitbekommt, was draussen abgeht. Das haben die alle nicht.
molily schrieb am 16.01.2006
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Jeenas Kritik an YAML richtete sich direkt an den Autor eines Projektes, dass für sich beansprucht, modern, standardkonform, barrierearm usw. zu sein. Hohe Maßstäbe sind da angebracht, um das Projekt auf hohem Niveau weiterzuführen und zu verbessern.
Die Kritik an Focus ist völlig anders geartet. Focus Online schreibt sich nicht standardkonform usw. auf die Fahnen. Timo hat nicht Focus Online kontaktiert, sondern die Kritik in seinem Weblog publiziert. Harsche Kritik ist nicht das Problem (Müllcode ist Müllcode), solange sie nicht in bloße Herabwürdigung umschlägt. Es fehlt die Wendung, die Verantwortlichen bei Focus Online von der Kritik in Kenntnis zu setzen und einen Dialog zu starten.
Vielleicht sollten wir Webkrauts ein Standardschema erarbeiten (Anschreiben, Beispielargumentation, Liste mit stechenden Vorteilen usw.), wie man Denkanstöße gibt, damit manche doch noch mitbekommen, was draußen abgeht. (Wurde sicher schon einmal im Forum oder Extranet vorgeschlagen.) Denn wir stimmen wohl alle darin überein, dass es nicht dabei bleiben darf, festzustellen, dass viele in der Branche neue Techniken nicht beherrschen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Site-Verantwortliche interessiert antworten, wenn sie merken, dass fast 70 Fachleute dahinterstehen, darunter Designer, Buchautoren, Dozenten usw. aus Agenturen, Internet-basierten Firmen und anderen bekannten Organisationen.
Gerade bei einer Site wie Focus Online finde ich es enorm spannend, wie man das alles aufgeräumt und ohne Inline-Styles hinbekommen könnte. Wenn jemand meint, es besser zu wissen, bitte vortreten! Ich persönlich kann mir vorstellen, wie schwierig das umzusetzen ist, ich müsste mich da erst tief hineinknien, bevor ich eine Alternative aufzeigen könnte. Wieso nicht einfach mal anbieten, dass die Webkrauts sich dem Layout annehmen und eine Beispielumsetzung erarbeiten? Natürlich würden wir unbezahlt die Arbeit von anderen machen, aber auch das verstehe ich unter Fortbildung - wir verschenken alle unser Wissen und bieten bis zu einem gewissen Punkt auch kostenlos unsere Hilfe an.
Sanníe aus Hamburg schrieb am 16.01.2006
> Wenn jemand meint, es besser zu wissen, bitte vortreten!
Hö? Wissen wir nicht alle, wie es besser geht?
> sich dem Layout annehmen und eine Beispielumsetzung erarbeiten?
Entschuldigung, wer sich darüber informieren möchte, wie man das standardkonform und barrierefrei hinbekommt, der kann das googeln oder bei den entsprechenden Quellen nachlesen. Ich jedenfalls habe keine Zeit zu verschenken. Als (Web)entwickler muß man auf dem Laufenden bleiben und für seine Fortbildung schon selbst die verantwortung tragen.
Und um etwas zu kritisieren, muß ich nicht konkret sagen, wie es besser geht. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich keine Kritik an unserem Rentensystem üben dürfte, ohne einen anderen Finanzierungsvorschlag durchgerechnet zu haben?
Warum der Link zu meiner Seite als "Beschimpfungen" bezeichnet wird, ist mir nicht ganz klar. Es ist wohl eher eine Reportage oder wenn man es ganz hart sehen will, eine kleine Polemik. Tja, und dummerweise habe ich in den meisten Punkten zwei Jahre nach Fertigstellung(!) immer noch recht. Woran mag das liegen? Hat denen das niemand gesagt? Wissen sie nicht, wie es geht? Ist es wirklich meine Aufgabe, denen die korrekten Styles gratis zu liefern?
Nö. Sollen sie halt jemanden fragen, der sich damit auskennt, am Geld kanns ja nicht liegen.
molily schrieb am 16.01.2006
Sannie, für mich zumindest war der Ausgangspunkt die Frage »Wie kann man Menschen von Webstandards überzeugen?« Wenn du es nicht für erstrebenswert hältst, die Initiative zu ergreifen und zu versuchen, die »Unwissenden« aktiv aufzuklären, dann ist das deine berechtigte Meinung. Allerdings kann man m.E. ausgehend von einer solchen Haltung keine Antwort auf die obige Frage finden.
Deine Auffassung von »Kritik« in allen Ehren. Ich will sie nicht allgemein in Frage stellen. Es gibt verschiedene Formen von Kritik, die je nach Ziel und Zweck angemessen sind. Ich meine lediglich, dass solch geartete Kritik (tendenziell polemisch) niemanden dazu animieren wird, sich mit Webstandards auseinanderzusetzen und die kritisierten Sites entsprechend zu verbessern. Das magst du möglicherweise auch nicht beabsichtigt haben. Dies ändert aber zumindest nichts an obiger Feststellung.
»Tja, und dummerweise habe ich in den meisten Punkten zwei Jahre nach Fertigstellung(!) immer noch recht. Woran mag das liegen?«
Tja, diese Frage versuchen wir gerade zu erörtern. Und zwar im Hinblick darauf, wie sich die Arbeit der Webstandards-Evangelisten verbessern könnte. Denn auf die restlichen Umstände haben wir keinen Einfluss, darüber können wir höchstens spekulieren und entsprechend polemisieren.
Sanníe aus Hamburg schrieb am 16.01.2006
"Evangelisten"... da ist es ja nur noch ein kleiner Schritt von ideologisch Verblendeten zu reden. Ich meine, ich übertreibe es da durchaus nicht: Wenn der Code mal nicht validiert, ich es aber nicht anders hinbekomme, dann ist das eben so.
Im Fall der Arbeitsagentur handelte es sich einfach um eine in wichtigen Teilen quasi unbenutzbare Seite, die noch dazu von öffentlichen Geldern bezahlt wird! Und diese war nicht von irgendwelchen "Neffen" gemacht worden, sondern von einer weltweit agierenden Agentur, die dafür Millionen kassiert hat. Da enden mein Verständnis und meine Hilfsbereitschaft.
Im übrigen glaube ich, daß engagiert verfaßte Schriften von viel mehr Leuten gelesen werden, gerade auch vielleicht von kleinen Homepagebetreibern, die dadurch erfahren, was man alles grob falsch machen kann, und insofern vielleicht mehr für die künftige webweite Standardkonformität leisten als dröge Aufsätze oder Selbstkritik der Webstandard-Szene.
Sebastian aus Rosenheim schrieb am 17.01.2006
Ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Bei einem solchen, sicherlich nicht gerade niedrig budgetierten Projekt den Ignoranten, die das verbrochen haben auch noch kostenlos helfen? Du hast scheinbar gleichzeitig zuviel Zeit und zuviel Mitleid - anders kann ich mir das nicht erklären.
Jeena Paradies aus Varberg schrieb am 17.01.2006
Vielleicht wollen die Webkrauts die konkrete Gelegenheit ergreifen und einen Leserbrief an die Fokus Redaktion verfassen, um einen Dialog zu starten.
Ich kann und werde es - falls sich nichts rührt - auch machen, doch befürchte ich, dass die Stimme eines einzelnen kleinen Webentwicklers - im gegenteil zu einer Expertengruppe - wohl oder übel im Nichts verhallen wird.
Eric aus Leimen / Pfalz schrieb am 17.01.2006
Ja, ich finde auch, dass die Webkrauts zu wenig initiativ in diese Richtung sind. Aber es sind ja auch keine Strukturen da, vom "ZK" hört man auch nicht wirklich mehr was.
Mein Beitrag zum Fall "Focus" inklusive Recoding-Vorschlag.
Moritz aus Österreich schrieb am 18.01.2006
Mir gefällt die Idee von molily! Ich bin zwar nicht Mitglied der Webkrauts, trotzdem würde ich so ein "Standardschema" sehr begrüßen und auch in meinem Umfeld dringend brauchen und einsetzen.
Also, liebe Webkrauts, wie sieht's aus?!
fwolf schrieb am 12.02.2006
Ich stimme molily zu. So kritisiere ich nämlich die ganze Zeit! Statt nur über etwas herzuziehen, was selbst der letzte Depp noch kann, sage ich auch gleich im Anschluss an meine negative Kritik, wie man es - beispielsweise - besser machen könnte.
Mich kotzt dieses dämliche, kindische Herumgehacke prinzipiell an. IMHO ist es einfach nur [b}stinkefaul[/b], nicht selbst Verbesserungsvorschläge zu bringen, sondern dem bzw. den jeweiligen Ersteller(n) der in Kritik stehenden Website ordentlich ans Bein zu pissen, oder noch radikaler: vor die Tür zu scheissen.
Klar: man könnte als Klugscheisser abgestgmpelt werden - aber lieber das als dumm in der Gegend rumtrollen bzw. flamen. == I prefer to be called a smartass than being called a goddamn troll! ;-P
We need an open mind to unite - not a closed one!
Ich bin offen für alles, solange es nicht in persönliche Angriffe ausartet - ich lass mir auch gerne von anderen zeigen, wie etwas besser oder schneller gemacht werden kann, z.B. in Sachen Programmierung (eigene Template-Implementation vs. Smarty Template Engine, eigenes Login-System vs. PEAR Auth, eigene Navigation vs. Listamatic, usw.).
cu, w0lf.
ran schrieb am 04.11.2008
"Im Gegenteil, alle erfolgreichen Firmen haben schreckliche Webseiten, wenn es um Webstandards geht, sei es eBay, Flickr, Google, Yahoo oder Microsoft."
ja, wir haben auch oft erlebt, dass das "You go first" bicht unbedingt das stärkste Kundengewinnungsargument ist. Daher konzentrieren sich die Unternehmen auf die Maßnahmen, die schnell und sicher die Kunden bringen.